Mais

 


TOP-Termine der Landwirtschaftskammer

11. Oktober: Stoppelmanagement und Bodenbearbeitung nach Mais

24796 Bovenau, Himbeerhof Gut Steinwehr

Verantwortliche Organisation und Leitung: Deutsches Maiskomitee e. V. (DMK)

Anmeldung: dmk@maiskomitee.de

Anmeldeschluss: 3. Oktober

Flyer und weitere Informationen zum DMK-Praktikertag

 


 

 

TOP-Thema: Frühbezug

Mit Frühbezugsrabatten wird versucht, Maissaatgut zu verkaufen, obwohl die Maisernte noch nicht abgeschlossen ist und die kommende Maisaussaat noch in weiter Ferne liegt. Diese Rabatte sollten dazu genutzt werden, einen günstigen Preis für sehr gute Qualität zu erzielen. Um aus der angebotenen Sortenvielfalt an Maissorten die passende für den Betrieb zu finden, gibt die Landwirtschaftskammer die Frühbezugsempfehlung für die kommende Maisaussaat aus, in der Sorten mit genetischem Leistungspotential aufgeführt sind.

Sortenempfehlungen für den Frühbezug 2019

Bestandsführung und Anbautechnik

Hier finden sich Informationen wie Mais in Schleswig-Holstein nach guter fachlicher Paxis angebaut wird.

Anbautelegramm


Sorten

Die Ergebnisse der Landessortenversuche in Schleswig-Holstein zeigen auf, wie unterschiedlich die Maissorten in ihrer Leistungsfähigkeit sind. Von daher ist es bei der Vielfalt an Sorten besonders wichtig, für die jeweilige Nutzungsrichtung entsprechend ausgezeichnete Sorten zu finden. Die Landwirtschaftskammer bietet mit Ihren Ergebnissen grundsätzliche Entscheidungshilfen an. Um den Sorten in der Empfehlung gerecht zu werden, wird neben einer ausgeglichenen mehrjährigen Leistung, ein besonderes Augenmerk auf die Merkmale Energieertrag und Stärkegehalt gelegt.  Informationen zu Weiteren Energiepflanzen und Ökomaissorten.

Körnermais

Sortenempfehlung Silomais 2017 und 2018

Dreijährige Landessortenversuche

Einjährige Landessortenversuche

Sortenpass Silomais Landessortenversuche 2017

Sortenpass Mais Reifegruppe früh

Sortenpass Mais Reifegruppe mittelfrüh

Ansprechpartner Sorten

Dr. Elke Grimme

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-322
Fax 04331/9453-309
egrimme@lksh.de
Fachgebiete: Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau

Düngung

Durch die Ausweitung der Maisanbaufläche in Schleswig-Holstein gewinnt auch die standortangepasste Düngung von Mais zunehmend an Bedeutung. Schwerpunktthemen der Maisdüngung sind:

Ansprechpartner Düngung

Dr. Lars Biernat

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-353
Fax 04331/9453-349
lbiernat@lksh.de
Fachgebiete: Düngeverordnung (DÜV), Mikronährstoffdüngung, Biogassubstrat, Düngungsversuche

Peter Lausen

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-341
Fax 04331/9453-349
plausen@lksh.de
Fachgebiete: Leitung Meldestelle Wirtschaftsdünger

Reifeprüfung

Die Ergebnisse der Reifeprüfung Silomais werden in der Entwicklung der Abreife mit voraussichtlich weiterem wöchentlichen Zuwachs dargestellt. Es werden drei Sorten geprüft, eine aus dem frühen und zwei aus dem mittelfrühen Sortiment.

Für die Reifeprüfung werden im Norden und Süden des Landes verschiedene Standorte beprobt. Den Prognosewert der kommenden Woche erhebt Maisprog für die einzelnen Sorten auf den verschiedenen Standorten.

Gemittelt wird der Wert als gelber Punkt in der jeweiligen Grafik aufgezeigt. In der Tabelle Wochendaten sind die letzten Reifeergebnisse im Überblick zusammengefasst.

Reifeprüfungsergebnisse 2018

Reifeprüfung Silomais 2018 - 3. Mitteilung
Reifeprüfung Silomais 2018 - 2. Mitteilung
Reifeprüfung Silomais 2018 - 1. Mitteilung

Pflanzenschutz

Mit der Saatgutbeizung beim Mais werden pilzliche Auflaufkrankheiten erfasst. Besonders wichtig sind jedoch die Herbizidmaßnahmen. Diese müssen frühzeitig, spätestens im 2-4-Blattstadium erfolgen, da der Mais in der Jugendphase nur eine sehr geringe Konkurrenzkraft hat.
Bei den Schädlingen spielt im Maisanbau der Drahtwurm, besonders nach Umbruch von Grünland, eine wichtige Rolle. Derzeit steht kein zugelassenes Mittel gegen den Drahtwurm zur Verfügung. Der Maiszünsler, ein Schmetterling, wurde erstmals im Jahr 2010 in Schleswig-Holstein festgestellt. Insektizideinsätze sind in Schleswig-Holstein bisher nicht notwendig aufgrund des geringen und lokalen Befalls. Ackerbauliche Maßnahmen wie Stoppelzerkleinerung und Pflügen sind jedoch anzuraten, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.

Neben Blattkrankheiten wie Turcicum-Blattdürre (Exserohilum turcicum/Setosphaeria turcicum und Kabatiella zeae spielen insbesondere Fusariumarten eine wichtige Rolle. Die Zerkleinerung der Maisstoppeln und die Förderung der Rotte durch eine Einarbeitung in den Boden sind wichtige phytosanitäre Maßnahmen. In einzelnen Jahren kann auch der Maisbeulenbrand (Ustilago maydis) von Bedeutung sein.

Folgende Pflanzenschutzmittel können eingesetzt werden. Die Tabellen ersetzen jedoch nicht die genaue Beachtung der jeweiligen Gebrauchsanleitung:

Glyphosat

Herbizide

Fungizide

Molluskizide

Ansprechpartner

Dr. Elke Grimme

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-322
Fax 04331/9453-309
egrimme@lksh.de
Fachgebiete: Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau


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