Ausbildungsbetrieb – das sind die Voraussetzungen

Ausbildung darf nur durch eine/n anerkannte/n Ausbilder/in und auf einem anerkannten Ausbildungsbetrieb durchgeführt werden (§ 27 ff BBiG).

Für die Anerkennung als Ausbildungsstätte müssen insbesondere folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Mindestgröße des Betriebes bzw. Mindestanforderungen an die Produktion
  • Bewirtschaftung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen
  • Buchführungsgemäße Erfassung der Wirtschaftsergebnisse
  • Einwandfreier Zustand der Gebäude und der technischen Ausstattung
  • Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften (Bescheinigung durch die SVLFG)
  • Kontinuierliche Anleitung des Auszubildenden

Für das Anerkennungsverfahren ist frühzeitig ein Antrag zu stellen. Dieser kann bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein im jeweiligen Beruf angefragt werden.

Gemäß dem Antrag sind einige Unterlagen einzureichen:

  • Nachweis der fachlichen Eignung (z.B. Zeugnis) des/der Ausbilders/in, ebenso der angemessenen Zeit der Berufspraxis sowie des Erwerbs von berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnissen
  • aktuelles erweitertes Führungszeugnis des/der Ausbilders/in und ggf. des/der Ausbildenden
  • Bescheinigung der SVLFG, dass die Unfallverhütungsvorschriften auf dem Betrieb eingehalten werden

Betriebliche Anforderungen an den künftigen Ausbildungsbetrieb sind in der jeweiligen Verordnung über die Eignung der Ausbildungsstätte festgelegt:

  • Ursula Wagener

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-250
    Mobil
    Fax +49 4331 9453-229
    uwagener@lksh.de

    Grundsatzfragen Berufsausbildung, Ausbildungsberatung Tierwirt/in und Pflanzentechnologe/in