Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

37. Woche vom 13.09. bis 19.09.2021

Preise für Terminware der neuen Ernte 2021 in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2021 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide und Raps

Preise für Terminware der neuen Ernte 2021 (!)

  Spanne Schwerpunktpreis Preis in der Vorjahreswoche
Eliteweizen (E-Weizen) 228,00 - 237,00 236,30 177,30
Qualitätsweizen (A-Weizen) 222,00 - 237,00 234,30 174,50
Brotweizen (B-Weizen) 221,00 - 235,00 232,30 171,20
Vorkontrakt Brotweizen (2022) 195,00 - 202,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 184,00 - 193,00 187,80 139,80
Roggen and. Verwendung 170,00 - 180,00 173,10 129,60
Braugerste 0,00 - 0,00 0,00 148,20
Futtergerste 63- 64. kg/hl 197,00 - 206,00 200,90 145,10
Vorkontrakt Futtergerste (2022) 177,00 - 185,00 0,00 0,00
Futterweizen 210,00 - 221,00 214,50 163,40
Qualitätshafer 164,00 - 176,00 170,00 162,90
Futterhafer 146,50 - 158,00 152,30 141,80
Triticale 185,00 - 204,00 197,20 147,50
Raps 553,00 - 575,00 570,30 370,10
Vorkontrakt Raps (2022) 460,00 - 471,00 0,00 0,00
Futtererbsen 240,00 - 263,00 255,00 198,70
Ackerbohnen 248,00 - 264,00 258,00 211,80

Getreide- und Rapsmarkt:

Getreideexport läuft gut, Rapsterminkurs erreicht neuen Gipfel

Teilweise wird das letzte frisch geerntete Getreide noch getrocknet, andernorts ist man damit fertig. In der Erfassung geht es um die letzten Partien an Körnerleguminosen, welche ebenfalls getrocknet werden müssen. Verglichen mit den Qualitätsparametern der Ernte der Nachbarbundesländer und auch Frankreichs sticht die Getreideernte in SH positiv heraus und ist im Exportgeschäft gefragt. Das Niveau der Erzeugerpreise hat sich entsprechend befestigt. Bei den Exportprodukten Weizen und Gerste sind leichte Aufschläge zu vernehmen. Ansonsten sind die Preise im Wochenvergleich stabil geblieben, Tendenz fest. Für Weizen können in der Spitze 1-5 Euro mehr erzielt werden als in der Vorwoche. Die Vorkontraktpreise für 2022 sind leicht befestigt, allerdings gibt es von Seiten der Erzeuger gerade kaum Verkaufsbereitschaft. Ähnliches gilt für Raps. Die Erzeuger zeigen sich angesichts der überraschenden Preisentwicklung im Kalenderjahr 2021 sehr zurückhaltend. Die Terminmärkte liefern allen Anlass dazu. Das deutliche Defizit der kanadischen Canola-Ernte von rund 35 % zum Vorjahr ließ den Terminkurs für Raps in Paris weiter ansteigen bis auf 587 €/t Schlusskurs am Dienstag.