Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

47. Woche vom 18.11. bis 24.11.2019 Tagespreise (keine Terminware) in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Getreide und Raps

  Spanne Schwerpunktpreis Preis in der Vorjahreswoche
Eliteweizen 165,00 - 181,00 172,20 197,00
Qualitätsweizen (A) 163,00 - 175,50 170,40 190,00
Brotweizen (B) 158,00 - 171,00 1666,30 186,50
Mahl- und Brotroggen 135,00 - 147,00 141,90 180,25
Roggen and. Verw. 132,00- 143,50 137,20 177,00
Braugerste 154,00 - 168,00 160,10 220,00
Futtergerste 138,00 - 156,00 149,60 189,60
Futterweizen 152,00 - 167,00 160,30 185,00
Qualitätshafer 154,00 - 168,00 160,50 187,00
Futterhafer 132,00 - 149,00 139,30 159,50
Triticale 142,00 - 155,00 147,10 178,00
Raps 365,00 - 385,00 375,60 365,50
Futtererbsen 180,00 - 198,00 185,70 220,00
Ackerbohnen 218,00 - 235,00 223,40 222,60

Getreide- und Rapsmarkt:

Die Getreidepreise entwickeln sich weiter fest. Hiesiger Weizen läuft aktuell auch vermehrt in den Export. Aus Handelssicht eine Berechnung zu erstellen, ob Getreide besser in den Export abgegeben wird oder in die Veredlungsregion gebracht wird, kann manchmal die Entscheidung nicht ändern. Denn zunehmend bereiten fehlende LKW-Kapazitäten Schwierigkeiten um Getreide nach Südoldenburg zu transportieren. Diese Herausforderung scheint nicht nur aktuell vorzuherrschen weil LKW in der Rübenernte gebunden sind, sondern könnte ein langfristiger Trend sein. Dabei sind das entscheidende nicht unbedingt die Frachtkosten, sondern dass es an Transportmöglichkeiten fehlt.

Die Erzeugerpreise für Raps entwickeln sich weiterhin fest. Gestützt wird der Bereich durch die festere Preisentwicklung bei den Pflanzenölen. Die Bereitschaft bei einem Erzeugerpreis in der Spitze von 385 EUR/t Raps zu verkaufen ist gestiegen. Wobei auch viele Landwirte noch warten mit dem Verkauf in der Hoffnung auf Spitzenpreise von 390 EUR/t und mehr. Ob der Preis weiter ansteigt, wird auch mit davon abhängen, wie sich die Ernteerwartungen in Australien gestalten. Möglicherweise wird die Ernte noch schlechter als aktuell schon erwartet, dann bestünde die Möglichkeit auf weitere Preisaufschläge. Andersherum haben sich die Mühlen zum Teil schon ausreichend für das erste Quartal 2020 eingedeckt und die Prämien wieder reduziert.

         

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