Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

13. Woche vom 23.03. bis 29.03.2020 Tagespreise (keine Terminware) in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Getreide und Raps

  Spanne Schwerpunktpreis Preis in der Vorjahreswoche
Eliteweizen 182,00 - 196,00 190,50 198,10
Qualitätsweizen 178,50 - 192,50 186,80 185,30
Brotweizen 176,00 - 189,00 183,60 183,60
Mahl- und Brotroggen 128,00 - 141,00 134,00 167,90
Roggen and. Verwendung 124,00 - 138,00 131,10 164,30
Braugerste 153,00 - 170,00 161,40 182,80
Futtergerste 63- 64. kg/hl 144,50 - 156,00 152,30 163,30
Futterweizen 166,00 - 179,50 173,60 176,60
Qualitätshafer 156,00 - 167,00 161,90 180,60
Futterhafer 134,00 - 152,00 141,60 144,30
Triticale 142,00 - 160,00 151,10 184,30
Raps 324,00 - 337,00 331,20 350,10
Futtererbsen 192,00 - 218,00 200,10 222,00
Ackerbohnen 220,00 - 263,00 241,70 300,00

Getreide- und Rapsmarkt:

Getreidemarkt erlebt Aufschwung, Sojaschrot knapp und teuer

Die Getreidemärkte erholen sich seit Ende vergangenen Woche deutlich. Der Aufschwung verstärkte sich zu Wochenbeginn und hält bis Mitte der aktuellen Woche an. Auch die hiesigen Erzeugerpreise profitieren. Beim Weizen sind Preisaufschläge im Vergleich zur Vorwoche von 12- 17 EUR/t möglich. Der Getreidehandel verläuft in ruhigen Bahnen. Von Seiten der Landwirtschaft ist die Abgabebereitschaft nicht gerade groß, obwohl die Erzeugerpreise sich deutlich verbessert haben. Futtergetreide wird auch nach Südoldenburg gefahren. Außerdem werden Exporte abgewickelt. Von logistischen Schwierigkeiten wird nicht berichtet. Knappheit scheint kein Thema zu sein.

Rapssaat steigt zwar leicht im Kurs. Der große Preisverfall innerhalb der vergangenen Wochen kann aber noch nicht wieder aufgeholt werden. Dadurch, dass die Pflanzenöle so gering bewertet werden, scheint die Produktion von Rapsöl nicht lukrativ genug. Fehlendes Rapsschrot ist die Folge. Außerdem hat Sojaschrot eine ganz deutliche Preissteigerung erfahren. Es wird von Schwierigkeiten berichtet, überhaupt Sojaschrot als Sofortware zu bekommen.