Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

08. Woche vom 19.02. bis 25.02.2024

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2023 für pauschalierende Landwirte: 9,0 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide und Raps

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 175,00 - 195,00 187,00 273,40
Brotweizen der Ernte 2024 185,00 - 195,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 140,00 - 170,00 154,60 232,30
Roggen and. Verwendung 130,00 - 145,00 137,80 225,30
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 145,00 - 165,00 156,70 236,20
Futtergerste der Ernte 2024 145,00 - 161,00 0,00 0,00
Futterweizen 150,00 - 170,00 160,20 255,70
Qualitätshafer 243,00 - 278,00 258,70 255,40
Futterhafer 183,00 - 237,00 221,90 223,40
Triticale 145,00 - 167,00 155,90 230,50
Raps 384,00 - 405,00 400,80 529,30
Raps der Ernte 2024 380,00 - 402,00 0,00 0,00
Futtererbsen 207,00 - 237,00 223,70 0,00
Ackerbohnen 230,00 - 252,00 246,80 297,80

Getreide- und Rapsmarkt:

Trotz der EU-weit reduzierten Anbauflächen und der Nässe, die keine Feldarbeiten zulässt, tendieren die Getreidepreise weiter abwärts. Die Richtung geben die Matif-Weizenkurse vor, die auch in der letzten Woche gefallen sind und sich mittlerweile nur noch knapp über der Marke von 200 €/t halten. Nach neuesten Schätzungen sollen die US-Weizenendbestände deutlich ansteigen. Auch bei Mais und Sojabohnen sieht man große Überhänge in der laufenden Saison. Angesichts einer bevorstehenden neuen Rekordernte exportiert Russland zu jedem Preis, dies zieht auch die Preise für Getreide aus der Ukraine mit nach unten. Hierzulande werden Landwirte und Händler nervös. Es sind zum Teil noch große Vorräte vorhanden. Der Export und die Futtermischer zeigen eine abwartende Haltung. Dennoch hoffen einige Beteiligte auf eine mögliche Trendwende.
Im Gegensatz zum Weizenmarkt tendieren die Matif-Rapskurse im Februar stetig nach oben. Dabei haben die US-Sojakurse im gleichen Zeitraum nachgegeben. Nach jüngsten Schätzungen wird die EU-Rapsernte um 7 % kleiner ausfallen als im Vorjahr. Damit werden höhere Importe aus der Ukraine und aus Australien erwartet. Hierzulande warten die Rapsbestände auf Düngegaben.

 

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