Getreide, Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

28.Woche vom 09.07. bis 15.07.2018 Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

 - 

-

-

Qualitätsweizen (A)

 -

-

-

Brotweizen (B)

165,00 - 175,00

171,00

164,50

Mahl- und Brotroggen

145,00  - 160,00

152,80

140,20

Roggen and. Verw.

140,00 - 155,00

147,60

131,30

Braugerste

-

-

-

Futtergerste

160,00 - 165,00

163,10

142,60

Futterweizen

161,00 - 171,00

167,00

151,10

Qualitätshafer

 -

-

-

Futterhafer

 -

-

-

Triticale

-

-

-

Raps

346,00 - 354,00

350,20

354,20

Futtererbsen

-

-

-

Ackerbohnen

-

-

-

Getreide

Die Ernte der Wintergerste ist in Schleswig-Holstein weit fortgeschritten. Oft verzögern noch unreife Teilflächen den Ernteabschluss. Hier wartet man bis zu vollständigen Abreife des Bestandes. Die Erträge liegen bei der Gerste 20 bis 30 % unter den Werten der Vorjahre. Bei den ersten Erntemeldungen war von nicht ausreichenden Qualitäten die Rede. Mittlerweile ist jedoch auch viel Ware mit ausreichenden Hektolitergewichten angeliefert worden. Derzeit werden vor allem die bereits abgeschlossen Kontrakte abgewickelt. Ansonsten warten die Erzeuger die weitere Entwicklung ab. Die Nachfrage nach neuerntiger Gerste ist dagegen recht rege. Der Handel muss seine Mengenkalkulationen neu berechnen. Vor alle die Mischfutterindustrie benötigt jetzt zusätzliche Ware. Aber auch für den Export fehlen ausreichend Mengen. Die Kurse sind bereits in der Vorwoche spürbar erhöht worden. Durch die trockene Witterung der letzten Wochen wird mit guten Weizenqualitäten gerechnet. Dies könnte das Angebot an Futterweizen einschränken. Die Getreidemärkte warten Spannung auf den nächsten USDA-Report am Donnerstag dieser Woche. Je nach Ernte- und Wettermeldungen könnten die Getreidemärkte sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Durch den Handelskonflikt zwischen China und den USA ist derzeit viel Unsicherheit am Markt.

Raps

Die Kurse für Winterraps haben sich dagegen nur wenig bewegt. Hier rechnet man mit Ertragseinbußen, die größer als bei der Gerste ausfallen sollen. Erste Ernteergebnisse aus Mecklenburg-Vorpommern und aus dem Süden des Landes bestätigen dies bislang. Auch zeigt sich ein ruhiger Handel. Vom Sojamarkt kommt nur wenig Unterstützung. Die Kurse schwanken hier auf niedrigem Niveau. Auch hier wirkt der Handelskonflikt zwischen den USA und China.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Landwirtschaft

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