Getreide, Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

21.Woche vom 21.05. bis 27.05.2018 Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

 - 

-

182,20

Qualitätsweizen (A)

164,00 - 171,00

168,30

164,20

Brotweizen (B)

156,00 - 166,00

164,40

162,10

Mahl- und Brotroggen

140,00  - 151,00

149,30

145,30

Roggen and. Verw.

125,00 - 136,00

134,60

133,10

Braugerste

-

-

-

Futtergerste

157,00 - 167,00

164,20

143,10

Futterweizen

156,00 - 164,00

161,30

160,20

Qualitätshafer

143,00 - 158,00

155,90

149,50

Futterhafer

128,00 - 137,00

134,60

131,40

Triticale

138,00 - 154,00

150,60

148,90

Raps

333,00 - 342,00

339,00

380,30

Futtererbsen

-

-

-

Ackerbohnen

-

-

-

Getreide:  Die Terminkurse ziehen weiter an. Teilweise erreichten die Matif-Weizenkurse Saisonhöchststände. Als Gründe wird Trockenheit in vielen Anbauregionen angegeben. So hat es in den vergangenen Monaten in Teilen der USA, Kanadas und Australiens zu wenig geregnet. Auch in einigen Regionen in Russland, der Ukraine und in Osteuropa war es im Frühjahr zu trocken.. Auch in Norddeutschland wäre bald Regen nötig, um Ertragsausfälle im Getreide zu vermeiden. Diese sind jedoch vorerst nicht in Sicht. Der europäische Prognosedienst Mars sieht dort allerdings noch keine Anzeichen für größere Ertragseinbußen. Gestützt wird der Weizenmarkt zudem von der Maisernte in Südamerika, die schlechter ausfällt als erwartet. Schließlich lösten die jüngsten Kurssteigerungen Kaufentscheidungen aus, sodass die Rally auch technisch beeinflusst ist. Die Kurse für Weizen der neuen Ernte liegen erreichen 165 €/t und mehr. Während Gerste der alten Ernte ausverkauft ist, steigt die Nachfrage nach den restlichen Weizenpartien. Hier konkurrieren die Futtermischer mit dem Exporthandel. Der rückläufige Eurokurs sorgt dafür, dass EU-Weizen mittlerweile mit den Forderungen aus der Schwarzmeerregion konkurrieren kann.

 

Raps: Auch die Rapskurse können sich wieder etwas erholen, da die Sojakurse steigen. Dazu kommen der erhöhte Rohölpreis und der schwache Eurokurs, der Importe teuer macht. Auch die Ertragsprognosen wurden nochmals reduziert. Die Probleme im Biodieselabsatz bremsen jedoch die Preiserholung weiterhin.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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