Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

46.Woche vom 12.11. bis 18.11.2018 Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

191,00  - 203,00

199,80

172,50

Qualitätsweizen (A)

183,00 - 194,00

191,60

156,10

Brotweizen (B)

182,00 - 192,00

188,50

151,20

Mahl- und Brotroggen

174,00  - 195,00

182,00

144,50

Roggen and. Verw.

172,00 - 188,00

178,00

131,20

Braugerste

220,00 - 230,00

225,00

0,00

Futtergerste

185,00 - 195,00

191,80

143,80

Futterweizen

180,00 - 190,00

187,00

146,10

Qualitätshafer

 162,50 - 225,00

189,00

153,60

Futterhafer

 150,00 - 161,00

158,00

132,60

Triticale

173,00 - 184,00

180,00

139,30

Raps

360,00 - 372,00

366,50

364,50

Futtererbsen

197,00- 225,00

220

212,50

Ackerbohnen

223,00 - 240,00

225,00

171,10

Getreide

Der Getreidemarkt in Schleswig-Holstein verhält sich sehr ruhig. Die Mühlen und Mischer haben bis mindestens zum Jahresende ihre Abnahmemengen festgelegt. Das Exportgeschäft für die Norddeutschen ist weiterhin ruhig. Es kann nur schwer bei Ausschreibungen mitgehandelt werden, da mit Russland ein aggressiver Exporteur sehr aktiv ist. Für das das Frühjahr 2019 zeichnet sich mögliches Exportgeschäft ab. Weizenkleine werden gerne als Faserkomponente im Mischfutter eingesetzt und komme oft als Importware aus Polen oder Tschechien. Das ist derzeit nicht möglich, da aufgrund der geringen Weizenernten kaum Exportangebot vorhanden ist. Dies ist z. T. bedingt durch die Trockenheit. Ergänzend ist der Mehlkörper im Weizenkorn größer als sonst und der Schalenanteil kleiner. Der Kleineausstoß ist deshalb kleiner. Die Preise für Weizenkleine liegen demnach weiterhin auf einem hohen Niveau. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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