Getreide, Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

50.Woche vom 13.12. bis 17.12.2017 Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

160,00 - 177,00

174,00

174,50

Qualitätsweizen (A)

148,00 - 158,00

156,10

157,80

Brotweizen (B)

144,00 - 153,00

151,10

155,10

Mahl- und Brotroggen

135,00  - 144,00

143,20

128,10

Roggen and. Verw.

123,00 - 134,00

131,30

118,60

Braugerste

-

-

-

Futtergerste

137,50 - 146,00

143,20

128,90

Futterweizen

140,00 - 148,00

146,60

144,60

Qualitätshafer

135,50 - 158,00

143,20

147,30

Futterhafer

124,00 - 135,00

132,00

125,70

Triticale

132,00 - 142,00

139,20

137,80

Raps

345,00 - 352,00

347,50

401,20

Futtererbsen

197,00 - 218,00

214,00

177,50

Ackerbohnen

167,00 - 173,00

170,30

174,60

 

Am Getreidemarkt zeigen sich kaum Veränderungen, die Preise treten auf der Stelle. Es soll zwar zu einem Exportgeschäft mit Saudi-Arabien gekommen sein, die Weizenmengen dafür sollen aber bereits beim Handel liegen. Somit löst dieses Geschäft keine Nachfragebelebung auf Erzeugerebene aus. Die Erzeuger zeigen sich größtenteils nicht verkaufsbereit, es kommen aber trotzdem immer mal wieder kleinere Verkaufsgeschäfte zustande. Die Mischfutterindustrie nimmt weiter stetig Weizen auf, die Preisgebote von dieser Seite verharren weiter auf dem erreichten Niveau. Auch von den Mühlen kommen keine neuen Impulse in den Markt. So wird aus diesem Bereich von einer verhaltenen Einkaufsbereitschaft gesprochen.

 

Raps:
Die Rapspreise wurden infolge der rückläufigen Notierungen in Paris zurückgenommen. Die Erzeuger verkaufen vereinzelt Teilmengen. Die Hoffnung auf eine Preisbefestigung ist weiter im Markt vorhanden. Aber es kommen immer mehr Anzeichen, dass es doch nicht klappen mit steigenden Preisen. Denn einige Ölmühlen verweisen bereits auf einen geringeren Bedarf, da im Frühjahr eine größere Konkurrenz durch Biodiesel aus Argentinien erwartet wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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