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N-Düngung auf intensiv genutztem Grünland

Hinweis: Das Verfahren ist derzeit ausgesetzt: Ausnahmeregelung für Stickstoffdüngung auf intensiv genutztem Grünland unter Einhaltung strenger Auflagen weiterhin nutzbar. mehr

Gesetze & Verordnungen

Rechtlichen Vorgaben für die Düngung landwirtschaftlich genutzter Flächen ergeben sich aus der Düngeverordnung und der Düngemittelverordnung Letztere regelt unter anderem die Deklaration von organischen Düngern [Informationen hierzu finden Sie unter „Düngemittelverkehrskontrolle“].

Weitergehende Vorgaben zum Umgang mit Wirtschaftsdüngern werden durch die Anlagenverordnung und die Verbringensverordnung gemacht.

Düngeverordnung

Novellierte Düngeverordnung in Kraft getreten:
Am 2. Juni ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Die Düngeverordnung regelt die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln. Auch zurückliegend waren für Schleswig-Holstein besondere Dokumentationspflichten und Vollzugshinweise zur Umsetzung der Vorgaben zu beachten, die derzeit abschließend erarbeitet werden.

Einige neue Regelungen sind bereits ab diesem Herbst im Rahmen der Düngung zu beachten, die nun konkretisiert sind. Über weitere Kontretisierungen werden wir Sie laufend an dieser Stelle informieren.

Das wichtigste in Kürze - Düngeverordnung 2017

Herbstdüngung auf Ackerland 2017 in Schleswig-Holstein

Herbstdüngung auf Grünland 2017 in Schleswig-Holstein

Möglichkeit der Sperrfristverschiebung

  • Antrag auf Verschiebung der Ausbringungssperrfrist nach § 6 Abs.10 Düngeverordnung
    Über den nachstehenden Antrag besteht die Möglichkeit, eine Verschiebung der Sperrfristzeiten gemäß § 6 Abs. 10 Düngeverordnung für Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017) sowie mit Winterraps, Feldfutter und Zwischenfrüchte (jeweils Aussaat bis zum 15.09.2017) sowie mit Wintergerste nach Getreidevorfrucht (Aussaat bis zum 01.10.2017) genutzten Flächen für Herbst/Winter 2017/18 zu beantragen. >>
    DüV Formblatt Sperrfristverschiebung 2017

Nachträgliche Möglichkeit der Sperrfristverschiebung

  • Antrag für eine nachträgliche Sperrfristverschiebung auf Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017):

    Über ein Antragsformular ist eine nachträgliche Verschiebung der Sperrfristzeiten gemäß § 6 Abs. 10 Düngeverordnung für Grünland, Dauergrünland und auf Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017) für Herbst/Winter 2017/18 unter Einhaltung von Nebenbestimmungen möglich. Die Vorverlegung der Sperrfristzeit ergibt sich durch die außergewöhnlichen Witterungs- und Bodenbedingungen auf dem Betrieb. Mit der möglichen frühzeitigeren Düngung im Jahr 2018 sind eine bessere Ausnutzung des gedüngten Stickstoffs und Vorteile hinsichtlich der bodenschonenden Befahrbarkeit der Flächen gegeben. Voraussetzung ist unter anderem, dass im Zeitraum vom 15.10.2017 bis zum 31. Oktober 2017 auf dem Betrieb keine Düngungsmaßnahme erfolgt ist, so dass aufgrund des Antrages die Zeitspanne der Sperrfrist nicht verkürzt wird. Im Zeitraum vom 16. Januar bis 31. Januar 2018 wäre nach Antragsbewilligung somit eine Aufbringung auf Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis 15.05.2017) zulässig. Ausschlussfrist 15.11.2017.
    Formblatt für die Sperrfistverschiebung

Umgang mit Düngemitteln mit einem Gehalt an Trockenmasse von weniger als 2 % (Antrag)

  • Der dargestellte Vermerk vom 15.11.2017 gilt ausschließlich für das Winterhalbjahr 2017/2018.
  • DüV-Umsetzung § 6

Empfehlungen zur Vorgehensweise bei Notfallsituationen ("Gefahr im Verzug")

Langjährige Nmin-Ergebnisse

Ansprechpartner Düngeverordnung

Dr. Lars Biernat

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-353
Fax 04331/9453-349
lbiernat@lksh.de
Fachgebiete: Düngeverordnung (DÜV), Mikronährstoffdüngung, Biogassubstrat, Düngungsversuche

Peter Lausen

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-341
Fax 04331/9453-349
plausen@lksh.de
Fachgebiete: Leitung Meldestelle Wirtschaftsdünger

Ansprechpartner Verbringensverordnung

Peter Lausen

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-341
Fax 04331/9453-349
plausen@lksh.de
Fachgebiete: Leitung Meldestelle Wirtschaftsdünger

Carina Wilken

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-343
Fax 04331-9453-349
cwilken@lksh.de
Fachgebiete: Meldestelle Wirtschaftsdünger

Düngegesetz

Das Düngegesetz wurde am 15. Mai 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und erlangt damit die Gültigkeit.

Entwurf Stoffstrombilanz

Mit der Änderung des Düngegesetzes wurde eine Rechtsgrundlage für den Erlass einer Verordnung über die Erstellung verbindlicher betrieblicher Stoffstrombilanzen geschaffen. Weitere Änderungen sind im weiteren Abstimmungsverfahren noch möglich. Der derzeitige Entwurf kann unter folgendem Link heruntergeladenwerden:

Anlagen- verordnung

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) wurde am 21. April 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt vollständig am 1. August 2017 in Kraft. Die Verordnung löst die bisher geltenden Länderverordnungen ab und regelt die Einstufung von Stoffen und Gemischen nach ihrer Gefährlichkeit; die technischen Anforderungen, die Anlagen erfüllen müssen, die mit diesen Stoffen und Gemischen umgehen  sowie die Pflichten der Betreiber dieser Anlagen. zum Gesetzestext

Ansprechpartner Anlagenverordnung

Peter Lausen

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-341
Fax 04331/9453-349
plausen@lksh.de
Fachgebiete: Leitung Meldestelle Wirtschaftsdünger

Dr. Lars Biernat

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-353
Fax 04331/9453-349
lbiernat@lksh.de
Fachgebiete: Düngeverordnung (DÜV), Mikronährstoffdüngung, Biogassubstrat, Düngungsversuche

Klaus Dieter Schlüter

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-344
Fax 04331/9453-349
kschlueter@lksh.de
Fachgebiete: Bodenschutz, Düngemittelverkehrskontrolle


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