Die Marktlage für Speisekartoffeln hat sich auch in dieser Berichtswoche kaum verändert. Nach wie vor übersteigen die angebotenen Mengen den Bedarf deutlich. Allerdings werden die absortierten Mengen größer, da die sehr guten Qualitäten zunehmend knapper werden. Dennoch lassen sich ausschließlich die Premium-Qualitäten an den Handel vermarkten. Die Verbrauchernachfrage ist zwar zuletzt etwas gestiegen, diese Steigerung geht aber meist an den Absatz der importierten Frühkartoffeln. Hier findet sich in den norddeutschen Einzelhandelsregalen überwiegend Ware aus Frankreich und Ägypten. Auf den Kartoffelfeldern hierzulande wird die Schönwetterperiode intensiv genutzt, die Pflanzmaschinen laufen auf Hochtouren. An der EEX ist der April-Termin zum Ende der letzten Woche mit einem Wert von 1,40 €/dt ausgelaufen. Der nachfolgende Juni-Termin kann bisher nach wie vor keine nennenswerten Umsätze verzeichnen.