Das Großhandelsgeschäft mit Speisekartoffeln wird immer noch mit Frischware vom Feld bedient. Es wird jedoch auch zusätzlich Lagerware angeboten. Für diese Kartoffeln kann meist ein Zuschlag von 5 €/dt erzielt werden. Gerade überregional sind die Läger aufgrund der geringen Ernte nicht vollständig gefüllt worden. Die Erzeuger bieten die Ware eher zögerlich an, da man mit weiteren Preisaufschlägen rechnet. Der Handel verweist auf das bislang schon vergleichsweise hohe Preisniveau und hält weiter Zuschläge für fraglich. Die Qualitäten werden weiterhin als gut bezeichnet. Übergrößen sind weiterhin knapp. Anfrage zum Export liegen vor, bislang kam es jedoch kaum zu Abschlüssen. Auch die Ernte der Industrieware steht vor dem Abschluss. Neben der Vertragsware sind die Abnehmer weiterhin an freien Partien interessiert.