Die vergangenen Feiertage haben hierzulande für eine leichte Belebung der Kartoffelnachfrage gesorgt. Gepaart mit den Absortierungen und dem regelrechten Entsorgen von Übermengen und qualitativ nicht einwandfreien Partien haben sich die Lagerbestände deutlich abgebaut. Dennoch werden die vorhandenen Lagerbestände der alten Ernte für eine ausreichende Versorgung bis zur neuen Haupternte ausreichen. Daher wird sich an dem Preisgefüge auch in absehbarer Zeit nichts ändern. In der kommenden Woche werden auch hierzulande die ersten Frühkartoffeln aus dem Vlies- oder Folienanbau geerntet. Diese werden dann aber meist in die Direktvermarktungsschiene geleitet. Der Handel an der Warenterminbörse spielt im Kartoffelbereich inzwischen keine Rolle mehr. Für den einzig handelbaren Juni-Termin findet schon seit einigen Wochen faktisch kein Handel mehr statt. Daher haben die hier notierten 18,50 €/dt auch nichts mehr mit dem aktuellen Kassamarkt zu tun.