Laufende EIP-Projekte bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

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AHOI.SH: Agroforstliche Holzerzeugung aus Innovativen Anbausystemen

In dem EIP‑Projekt AHOI.SH wird untersucht, wie Agroforstsysteme in Schleswig‑Holstein bestmöglich auf betrieblicher Ebene integriert werden können – nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch finanziell sinnvoll. Im Mittelpunkt steht die Kombination von Bäumen und landwirtschaftlicher Nutzung, um neue Ertragsquellen zu erschließen, das Mikroklima zu verbessern und die Artenvielfalt sowie die Bodenfruchtbarkeit zu fördern.

Ziele des Projekts
• Erfassung und Bewertung der pflanzenbaulichen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von Agroforstsystemen unter den Standortbedingungen Schleswig-Holsteins.
• Untersuchung der Auswirkungen von Gehölzstreifen auf Erträge, Bodenfruchtbarkeit, Mikroklima, Biodiversität, Tierwohl sowie Klimaschutz und Klimaanpassung.
• Bewertung der holztechnischen Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten von Holz aus Agroforstsystemen, insbesondere von Pappelholz.
• Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten für Agroforstholz und Bereitstellung praxisnaher Entscheidungshilfen für landwirtschaftliche Betriebe.

Vorgehen und Innovationen
Im Projekt werden bestehende Agroforstsysteme auf landwirtschaftlichen Praxisbetrieben umfassend untersucht. Dabei werden Daten zu Erträgen, Futterqualität, Bodenparametern sowie Mikroklima erhoben und ausgewertet. Parallel erfolgt die Analyse der Holzeigenschaften und möglicher Verwertungswege, beispielsweise für Energieholz, Pflanzenkohle, Holzwerkstoffe oder sogar Konstruktionsholz. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in einen praxisorientierten Leitfaden, ein betriebswirtschaftliches Kalkulationsmodell sowie eine KI-gestützte Entscheidungshilfe ein. Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein begleitet das Projekt fachlich beratend und unterstützt den Wissenstransfer in die Praxis. Der Leadpartner ist die F&E GmbH. 

Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028

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Haferwiesen: Sortenreiche Untersaatenmischungen im Haferanbau

Mit dem EIP-Projekt „Haferwiesen“ wird erprobt, wie sortenreiche Untersaaten im Haferanbau dazu beitragen können, die Bodenfruchtbarkeit, den Wasserhaushalt und die Biodiversität zu verbessern. Gleichzeitig soll das Verfahren praxistauglich und wirtschaftlich für landwirtschaftliche Betriebe sein.
Während der Hafer wächst, entwickeln die Untersaaten ein eigenes Wurzelsystem. Dadurch wird Kohlenstoff in den Boden eingebracht und die mikrobielle Gemeinschaft gestärkt. Nach der Haferernte können die Untersaaten erblühen und als Nahrungsquelle für blütenbesuchende Insekten dienen. Der entstehende pflanzliche Mulch schützt den Boden zudem vor Verdunstung und kann dazu beitragen, dass die Folgefrucht mit höheren Bodenwassergehalten in die Vegetationsperiode startet.

Ziele des Projekts
• Erprobung, wie sortenreiche Untersaaten den Humusaufbau, den Wasserhaushalt und die Bodenfruchtbarkeit verbessern können.
• Förderung der Artenvielfalt, insbesondere der blütenbesuchenden und bodenlebenden Insekten.
• Entwicklung eines praxistauglichen Verfahrens, das ohne zusätzliche Maschinen und Investitionen umgesetzt werden kann.
• Erarbeitung konkreter Empfehlungen für die Auswahl und das Management geeigneter Untersaatenmischungen im Haferanbau.

Vorgehen und Innovationen
Im Projekt werden umfangreiche Feldversuche durchgeführt. Dabei werden unter anderem Humusaufbau, Stickstoffhaushalt, Wasserverfügbarkeit, Wurzelentwicklung und die Verträglichkeit der Untersaaten mit dem Hafer betrachtet. Zusätzlich wird die Entwicklung der Artenvielfalt bei blütenbesuchenden und bodenlebenden Insekten erfasst. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in ein leicht umsetzbares Feldprotokoll ein. Dieses soll Landwirtinnen und Landwirten konkrete Empfehlungen für die Auswahl und das Management von Untersaaten geben. Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein begleitet das Projekt fachlich beratend und unterstützt den Wissenstransfer in die Praxis. Der Leadpartner ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 

Projektlaufzeit: 01.03.2026 – 28.08.2029
 

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Weide – Klimafit in die Zukunft

Klimaresiliente und wirtschaftliche Weidemilchproduktion in Schleswig-Holstein

In dem EIP-Projekt „Weide – Klimafit in die Zukunft“ wird untersucht, wie die Weidemilchproduktion in Schleswig-Holstein besser an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden kann. Längere Trockenperioden, Hitze und unregelmäßige Niederschläge stellen Grünlandbestände vor zunehmende Herausforderungen. Ziel ist es, Weidehaltung nachhaltig, wirtschaftlich und klimaresilient weiterzuentwickeln.
Dabei werden unterschiedliche Landschaftsräume und Weidestrategien berücksichtigt. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Beratung und Wissenschaft werden praxistaugliche Lösungsansätze entwickelt, um Futtergrundlage, Tierwohl und Leistungsfähigkeit auch unter veränderten klimatischen Bedingungen zu sichern.

Ziele des Projekts
• Identifizierung geeigneter Pflanzenmischungen, Nachsaatstrategien und Pflegeverfahren zur Sicherung von Ertrag und Futterqualität auch unter herausfordernden Klimabedingungen.
• Optimierung des Weidemanagements unter Berücksichtigung des natürlichen Weideverhaltens der Tiere.
• Verbesserung von Düngestrategien für einen effizienten und umweltschonenden Nährstoffeinsatz.
• Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Weidemilchproduktion gegenüber den Folgen des Klimawandels.
• Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten und praxistauglichen Leitfadens für eine klimaresiliente Weidehaltung.

Vorgehen und Innovationen
Auf Praxisbetrieben werden verschiedene Weidesysteme und Bewirtschaftungsformen begutachtet. Dabei werden sowohl die Entwicklung der Grünlandbestände als auch das Verhalten der Milchkühe unter unterschiedlichen Wetterbedingungen erfasst. Moderne Messmethoden helfen dabei, das Tierverhalten besser zu verstehen und die Belastung der Tiere durch besondere Klimabedingungen zu bewerten. Parallel werden die Grünlandflächen detailliert untersucht. Unter anderem wird die Düngung betrachtet, um Nährstoffe möglichst effizient und umweltschonend einzusetzen. Die Untersuchungen verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Erfahrungen der Praxis. Die Ergebnisse werden in einem leicht verständlichen Leitfaden zusammengeführt, der Milchviehbetriebe dabei unterstützt, ihre Weidehaltung Schritt für Schritt an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein begleitet das Projekt fachlich beratend und unterstützt den Wissenstransfer in die Praxis. Der Leadpartner ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 

Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028

Ansprechpartner

  • Dr. Christian Pahl

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-306
    cpahl@lksh.de

    Grünland, ELER-Grünlandberatung

  • Dr. Maria Hagemann

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-347
    Mobil +49 160 6051588
    mhagemann@lksh.de

    Standortangepasste und umweltgerechte Grünlandbewirtschaftung, Biodiversität, Niederungsgrünland, Nährstoffmanagement, Reifeprüfung 1. Schnitt, Grünlandportal SH, DGLG

X-MAS Drones: KI und Drohnen im Weihnachtsbaumanbau

Mit dem EIP Projekt X MAS Drones wird der Weihnachtsbaumanbau in Schleswig Holstein in ein neues, digitales Zeitalter geführt. Das Projekt entwickelt ein modulares, KI-gestütztes Drohnensystem, das die Pflege von Weihnachtsbaumkulturen in Teilen automatisieren soll.

Ziele des Projekts
• Entwicklung praxistauglicher Drohnenanwendungen für die Bestandsüberwachung von Weihnachtsbaumkulturen (z.B. Erfassung von Wuchshöhen, Lücken, Schäden).
• Aufbau KI gestützter Auswertungsverfahren, die Bild  und Sensordaten automatisiert interpretieren und Handlungsempfehlungen für die Betriebsleitung ableiten.
• Erprobung von Automatisierungslösungen, etwa für Pflege  und Kontrollarbeiten, um Arbeitszeitspitzen im Betrieb abzufedern.
• Stärkung der betrieblichen Nachhaltigkeit durch zielgenaue Eingriffe und einen schonenden Umgang mit Boden, Nährstoffen und Betriebsmitteln.

Vorgehen und Innovationen
Im Projekt werden Drohnenflüge in verschiedenen Weihnachtsbaumkulturen standardisiert geplant und durchgeführt, um hochwertige Datenreihen aufzubauen. Auf dieser Basis werden KI Modelle trainiert, die relevante Parameter wie Baumvitalität, Wuchsentwicklung oder Schadbilder erkennen und auswerten können. In Kombination mit einem GPS-gesteuerten Mähroboter entsteht ein digital vernetztes Pflegesystem, das effizient, kostensparend und umweltfreundlich arbeitet. Gemeinsam mit Praxisbetrieben werden die Workflows so gestaltet, dass sie sich reibungslos in den Betriebsalltag integrieren lassen. Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein bringt ihre Kompetenz im Bereich des Versuchswesen ein und sorgt dafür, dass die Ergebnisse in die Breite der Praxis kommuniziert werden. Der Leadpartner ist die Fachhochschule Westküste. 

Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028
 

Tiergerechtheit Pferd

Entwicklung und Implementierung einer digitalen Checkliste zur Beurteilung der Tiergerechtheit anhand ausgewählter Schlüsselindikatoren für Pferdebetriebe in Schleswig-Holstein.

Ziel des Projektes ist die landesweite Bereitstellung eines Instrumentes zur Beurteilung der Tiergerechtheit auf pferdehaltenden Betrieben in Schleswig-Holstein. Das Instrument wird u.a. der Durchführung und Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen betrieblichen Eigenkontrolle und der Optimierung der einzelbetrieblichen Pferdehaltung dienen. Das Tool wird Tierhalterinnen und Tierhalter unterstützen die Betriebsblindheit abzulegen und so eine positive Entwicklung der Betriebe ermöglichen. Im Vordergrund steht eine betriebliche Schwachstellenanalyse. Somit können grundlegende Risiken für das Tierwohl frühzeitig erkannt und die zunehmend emotional geführte Debatte um das Thema versachlicht werden.  

Mehr Infos unter: EIP-Projekt: Tiergerechtheit Pferd

Hier können Sie sich ein PDF u.a. mit den teilnehmenden Betrieben und Institutionen downloaden!

EIP Projekt „Flugsaat“ - Aussaat von Zwischenfrüchten und Untersaaten per Drohne

Landwirtschaft im Höhenflug! 

Im EIP-Projekt Flugsaat bringen wir mit einer Agrar-Großdrohne Saatgut zeitlich flexibel und ressourcenschonend aus, um den Ackerbau langfristig klimafest und ertragssicher zu gestalten. Die Drohnensaat wird insbesondere für die Zwischenfrucht- und Untersaatenausbringung als innovatives Anbauverfahren getestet. Hierfür nutzen wir das Flagschiff unter den Agrardrohnen: die DJI Agras T50. Ein Saatguttank von 70 Litern und eine Spannweite von 3,08 Meter ermöglicht eine in der Praxis konkurrenzfähige Schlagkraft. 

Umsetzung

Im Vergleich zur herkömmlichen Aussaattechnik wird bei der Flugsaat der Aussaattermin von der Bestands- und Flächenbefahrbarkeit entkoppelt, um bessere Keim- und Wachstumsbedingungen auszunutzen. So kann zum Beispiel die Aussaat von Zwischenfrüchten im stehenden Getreidebestand vor der Ernte oder die Untersaatausbringung unmittelbar vor dem Reihenschluss erfolgen. 

Ziele

Wir legen zur Erprobung mehrere Feldversuche auf neun landwirtschaftlichen Betrieben an, die in den verschiedenen Naturräumen Schleswig – Holsteins wirtschaften. Hierauf aufbauend entwickeln wir einen Flugsaat-Leitfaden, eine Flugsaatmischung und bewerten die Flugsaat ökonomisch und ökologisch verglichen mit den bisherigen Verfahren.

Teilnehmende Projektpartner

Landwirtschaftskammer Schleswig – Holstein, Ruben Soth

  • Julius Voss, ökol. Ackerbau- und Gemüsebetrieb
  • Eckhardt-Heinrich Hartmann, konv. Ackerbaubetrieb
  • Matthias Schiller, ökol. Ackerbaubetrieb
  • Florian Bornholdt, konv. Futterbau- Milchviehbetrieb
  • Henning Münster, konv. Futterbau- Milchviehbetrieb
  • Henry Kühl, konv. Energieerzeuger Biogasbetrieb
  • Peter Hagge, konv. Ackerbau- und Gemüsebetrieb
  • Jan Lausen, konv. Futterbau- Milchviehbetrieb
  • Futterbau- Milchviehbetriebe der Insel Föhr, vertreten durch den Wasserbeschaffungsverband Föhr
  • CAU Kiel, Institut für landwirtschaftliche Verfahrenstechnik, Prof. Dr. Eberhardt Hartung
  • Gewässerschutzberatung Nord, Dr. Thomas Räbiger
  • Saaten-Union GmbH, Jonas Fahrenkrog

Projektlaufzeit: 01.10.2024 – 30.09.2027

Mehr Informationen zu dem Projekt sind auf der Internetseite des Innovationsbüros zu finden: 

EIP-Agrar | Flugsaat (eip-agrar-sh.de)

  • Ruben Soth

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 04331-9453-240
    rsoth@lksh.de

    Digitalisierung in der Landwirtschaft (BeSt-SH), digitale Assistenzsysteme in der Rinder-, Schweinehaltung und Ackerbau

EIP-Projekt „GreenCare“ - Weiterentwicklung von landwirtschaftlichen Betrieben durch Integration sozialer Angebote

Green Care bzw. Soziale Landwirtschaft ist die Verbindung von landwirtschaftlicher Erzeugung mit sozialer und pädagogischer Arbeit. Sie verknüpft multifunktionale Landwirtschaft und Gesundheitsdienstleistungen auf lokaler Ebene.
Soziale Angebote auf landwirtschaftlichen Betrieben bedeutet ein Zusatzeinkommen für die Betriebe und zusätzliche Mitarbeitende, aber auch einen Beitrag zur Daseinsvorsorge der Menschen mit Beeinträchtigungen im ländlichen Raum. Die Operationale Gruppe wird von der Landwirtschaftskammer SH als Lead, dem Maschinenring Mittelholstein als Dienstleistungsanbieter und zehn landwirtschaftlichen Betrieben getragen. Die Höfe bilden eine Vielzahl verschiedenster Betriebstypen von Milchviehbetrieb, über Ackerbaubetriebe bis hin zu Schweine- und Rindermastbetriebe ab. Sie sind bereit ihre Erfahrungen, ihr Knowhow und ihre Bereitschaft, neue Prozesse in der Praxis auszuprobieren, einzubringen und transparent darzulegen, die nachahmende Höfe für sich nutzen können.
Ziel des Projektes ist es, anhand von Best-Practice-Beispielen darzustellen, wie Greencare- Angebote funktionieren und sich als Betriebszweig etablieren können. Diese Erkenntnisse werden im Laufe des Projektes einen bestehenden Lehrgang inhaltlich optimieren und einen Beitrag zur Entwicklung von Qualitätskriterien für eine spätere Zertifizierung von Green-Care-Höfen leisten.

Durchführung, Innovationen, Maßnahmen
Das Projekt wird von der Landwirtschaftskammer SH als Lead geleitet, von Dr. Thomas van Elsen (http://www.soziale-landwirtschaft.de) wissenschaftlich begleitet und gemeinsam mit zehn landwirtschaftlichen Betriebe aus Schleswig-Holstein durchgeführt:

  • Landwirtschaft Thun, Tappendorf
  • Biolandhof Koxbüll, Süderhackstedt
  • Hof Schorr, Feldhorst
  • Vorwiesenhof Schlichting, Lübeck
  • Hof Meves, Eddelak
  • Hof Gawrisch, Bargenstedt
  • Hof Ziergöbel, Langballig
  • Biolandhof Mahrt-Thomsen, Damendorf
  • Gut Hohenhain, Schwedeneck, Familie von Langendorff
  • Demeter Hof Ehlers, Hasenmoor 

Mehr Informationen zu dem Projekt sind auf der Internetseite des Innovationsbüros einzusehen: 

EIP-Agrar | GreenCare (eip-agrar-sh.de)

EIP-Projekt „DeTail“ – Detection of Tail biting

Mit DeTail soll ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung unternommen werden. Es soll ein Früherkennungssystem für das Schwanzbeißen bei Schweinen in der Praxis etabliert werden. Bestehende Beobachtungslücken zwischen den Kontrollgängen können so geschlossen und der Fokus wieder vermehrt auf die tägliche Kontrolle von Einzeltieren gelegt werden. Frühzeitiges und gezieltes eingreifen ermöglichen eine Verringerung des Stresslevels für die Tiere sowie eine Steigerung der Tiergesundheit und des Tierwohls.

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, ein natives Dashboard in Form einer webbasierten App zu entwickeln, dass auf Grundlage einer bildbasierten Erkennung der Schwanzhaltung funktioniert. Die Schwanzhaltung zeigte in den letzten Jahren in vorangegangenen Projekten eine hohe Prävalenz für das Auftreten von Schwanzbeißen bei Schweinen.
Die Zielgruppen dieser Web-App sind Landwirte, die mit Hilfe des Frühwarnsystems frühzeitig und gezielt auf ein erhöhtes Schwanzbeißrisiko bei ihren Tieren aufmerksam gemacht werden und mit geeigneten Gegenmaßnahmen reagieren können.

An dem Projekt beteiligen sich maßgebend die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (UOL), unter der Leitung von Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit Prof. Dr. Imke Traulsen als Verantwortliche Hochschullehrerin. Im Rahmen der Datenerhebung sind ebenfalls vier landwirtschaftliche Betriebe in Schleswig-Holstein und Niedersachsen in das Projekt involviert. Die Landwirtschaftskammer Niedersachen steht dem Vorhaben in beratender Funktion zur Seite.

Mehr Informationen zu dem Projekt sind auf der Internetseite des Innovationsbüros einzusehen: 

EIP-Agrar | DeTail - Detection of Tail Biting (eip-agrar-sh.de)