Rinder und Kälber

Rinderpreise, amtliche Preisfeststellung

41. Woche vom 05.10. bis 11.10.2026

Wochenbericht über Preise von Rindern nach Schlachtgewicht von notierungspflichtigen Betrieben in Schleswig-Holstein.
 

  Handelsklasse Preis in Euro/kg SG Durch.-SG kg Vorwoche
  U 3 n.n. 474 6,27
Jungbullen R 3 n.n. 426 6,26
  O 3 n.n. 377 5,98
         
  U 3 6,35 382 6,33
Färsen R 3 6,33 343 6,31
  O 3 5,41 323 5,35
         
  R 3 n.n. 374 n.n.
Kühe O 3 5,18 363 5,19
  P 2 4,40 287 4,37

Überregional rege Schlachtrindernachfrage

Der überregionale Vereinigungspreis stieg in dieser Woche für Jungbullen um deutliche 15 Cent je kg an. Vor allem überregional ist das Angebot nicht sehr reichlich. In vielen Regionen hat die Trockenheit zu einer Futterknappheit und zu einem vorzeitigen Weideabtrieb bzw. einer früher als übrigen Vermarktung von Schlachtrindern geführt. Daher ist das Lebendangebot aktuell zurückgegangen. Auch der Vereinigungspreis für Schlachtkühe und Färsen erhöhte sich um 5 Cent je kg. Hierzulande sorgt diese Entwicklung bei vielen Abnehmern für Unmut. Im Norden hat die Trockenheit nicht so deutliche Spuren hinterlassen. Das Futterangebot wird als ausreichend beschrieben. Das Angebot an Schlachtvieh ist nicht so knapp wie in anderen Regionen. Im Rindfleischgeschäft wird von einer stetigen Nachfrage und stabilen Preisen berichtet. Höhere Preisforderungen lassen sich jedoch hier schwer durchsetzen.

Nutzkälberpreise

Nutzkälber Preistendenz für die laufende Woche:

42. Woche vom 12.10.26 bis 18.10.2026

Preise in Euro je Kalb incl. MwSt.

Ab 01.Januar 2023 neues Mindestalter von 4 Wochen für den Kälberhandel!

  Holsteinkälber Angler
Bullenkälber    
über 65 kg 225 - 275 215 - 290
unter 65 kg 75 - 165 70 - 165
Kuhkälber 30 - 95 25 - 95
     
  Mastkreuzungen  
Weiß-Blaue Belgier Sonstige
Bullenkälber    
über 70 kg 490 - 645 260 - 385
unter 70 kg 190 - 440 110 - 190
Kuhkälber 230 - 420 100 - 300

* Gewicht ca. 45-58 kg, abweichend werden Zu- und Abschläge gezahlt

** meist kleine Tiere, Nutzung ausschließlich zur Mast, keine Zuchtkälber

Marktlage: Das Kälberangebot hat erneut leicht zugenommen. Die Nachfrage reicht noch für die Stückzahlen aus. Die Mäster haben jedoch ihre Preisangebote nochmals reduziert. Die höhreren Erlöse für Schlachtrinder stützten nur die Kurse für die schwereren Kälber. Abfallende Qualitäten bleiben wenig gefragt. 

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