Jungbullen leicht im Aufwind
Im Jungbullenbereich ist hierzulande von einem normalen, gut ausreichenden Angebot die Rede. Entsprechend stößt die leichte Preisanhebung der VEZG hierzulande auf ein geteiltes Echo und wird auch nicht von allen mitgetragen. Aus Marktbeobachter-Sicht sind weitere Notizaufschläge Gift für die sehr fragile Nachfragesituation in der Fleischvermarktung. Dem Verbraucher fehlt schlicht das Geld für teures Rindfleisch. Daher können Preiserhöhungen in der aktuellen Situation schnell zu einem Bumerang werden. Bei den Schlachtkühen ist das Lebendangebot nach wie vor hoch. Die Notierungen bleiben zwar unverändert, aber Preisdruck ist deutlich zu spüren. Im Bereich der guten Färsen ist aktuell saisonbedingt auch eine deutlich höheres Lebendangebot feststellbar. Aber auch hier bleiben die Notierungen unverändert. Obwohl die Notierung der R-Färse sich eher an den Jungbullen orientiert, kommt es hier angebotsbedingt nicht zu Notizaufschlägen. Deutlich abgeschwächt haben sich bereits in der letzten Woche schon die Zuschläge für HF 3 bei den Kühen. Hier wird inzwischen von einem zu hohen Angebot gesprochen.

