Überregional rege Schlachtrindernachfrage
Der überregionale Vereinigungspreis stieg in dieser Woche für Jungbullen um deutliche 15 Cent je kg an. Vor allem überregional ist das Angebot nicht sehr reichlich. In vielen Regionen hat die Trockenheit zu einer Futterknappheit und zu einem vorzeitigen Weideabtrieb bzw. einer früher als übrigen Vermarktung von Schlachtrindern geführt. Daher ist das Lebendangebot aktuell zurückgegangen. Auch der Vereinigungspreis für Schlachtkühe und Färsen erhöhte sich um 5 Cent je kg. Hierzulande sorgt diese Entwicklung bei vielen Abnehmern für Unmut. Im Norden hat die Trockenheit nicht so deutliche Spuren hinterlassen. Das Futterangebot wird als ausreichend beschrieben. Das Angebot an Schlachtvieh ist nicht so knapp wie in anderen Regionen. Im Rindfleischgeschäft wird von einer stetigen Nachfrage und stabilen Preisen berichtet. Höhere Preisforderungen lassen sich jedoch hier schwer durchsetzen.

