Schlachtkühe gefragt
In der letzten vollen Woche vor dem Osterfest zeigt sich ein geteilter Markt im Handel mit Schlachtrindern. Der Absatz der Schlachtkühe läuft weiter problemlos. Das Angebot findet problemlos zu bisherigen Kursen Abnehmer. Der Handel mit Jungbullen und guten Schlachtfärsen ist dagegen ins Stocken geraten. Im Fleischhandel sind die Mengen an Edelteilen für das Ostergeschäft bereits eingelagert worden. Nach Ostern wird eher Verarbeitungsware von der Schlachtkuh nachgefragt. Hiesige Vermarkter wundern sich daher, dass der überregionale Vereinigungspreis für Jungbullen und Färsen unverändert geblieben ist. Zum Teil werden Jungbullen von den Schlachtbetrieben abgewiesen. Im Großhandelsgeschäft mit Rindfleisch bleibt die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. Jetzt hofft man, dass das Ostergeschäft in den letzten Tagen vor den Feiertagen an Fahrt aufnimmt. Es wird von umfangreichen Importen an Rindfleisch in die EU berichtet, die aktuell nicht in arabische Länder geliefert werden können.

