Jungbullen weiter unter Druck
Die Marktsituation im Jungbullenbereich hat sich gegenüber den Vorwochen kaum verändert. Es besteht weiterhin kaum Bedarf. Auf der anderen Seite ist das Angebot wieder etwas umfangreicher geworden. Die Notierungen gehen daher im Durchschnitt leicht zurück. Auch die VEZG-Notierung wurde im Jungbullenbereich deutlich zurückgenommen. Sie liegt trotzdem noch deutlich über den tatsächlich gezahlten Preisen und findet daher derzeit keine Beachtung. Der Preisdruck kommt allerdings auch von der stark enttäuschenden Nachfrage, die aktuell noch deutlich unter den in sonstigen Jahren üblichen Nachfragemengen zu dieser Jahreszeit liegt. Hier macht sich die Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund der Folgen des Iran-Krieges deutlich bemerkbar. Die weiblichen Kategorien bleiben in preislicher Hinsicht stabil. Hier ist Bedarf vorhanden, da auch der saisonale Schwerpunkt aktuell auf der Verarbeitungsware liegt. Das Angebot an Schlachtkühen fällt hierzulande eher knapp aus. Aber auch hier weicht die VEZG-Preisempfehlung stark von den tatsächlichen Notierungen ab.

