Schlachtkühe steigen weiter
Im Jungbullenbereich stehen sich hierzulande Angebot und Nachfrage relativ ausgeglichen gegenüber. Dabei befindet sich die Nachfrage nach wie vor auf einem relativ niedrigen Niveau, das Lebendangebot ist aber auch nicht sehr umfangreich. Das Preisniveau bleibt somit unverändert stabil, die vorhandenen Tierzahlen können problemlos vermarktet werden. Etwas anders sieht es bei den Schlachtkühen aus. Hier ist die Nachfrage etwas belebter, das Angebot fällt hierzulande aber allenfalls normal aus. Vereinzelt wird auch über ein zu niedriges Angebot berichtet. Deutlich steigende Notierungen sind die Folge. Die VEZG hat die Preisempfehlungen für Schlachtkühe um 5 Cent/kg angehoben. Hierzulande liegt der Preisanstieg meist sogar drüber, die Preisspanne ist in Schleswig-Holstein aber auch meist größer, als die der VEZG. Etwas problematischer verhält es sich mit guten Färsen. Hier bleibt die Notierung angelehnt an die Jungbullennotierung weitestgehend unverändert, aber der Bedarf ist sehr gering.

