Schlachtrinderkurse ziehen wieder an
Im Handel mit lebenden Schlachtrindern hat sich die Marktlage gedreht. Während die die Kurse im Juli noch unter Druck standen, zeigte sich in der Vorwoche bereits eine Stabilisierung. In dieser Woche wurden die Gebote für Schlachtrinder und Kühe bereits heraufgesetzt. Vor allem das aktuelle Angebot an Jungbullen wird als gering beschrieben. Obwohl die Nachfrage nach höherpreisigen Rindfleischartikeln vom Jungbullen saisongemäß nicht sehr hoch ist, reicht das Bullenangebot nicht für den Bedarf der Schlachtereien aus. Auch Schlachtkühe sind bundesweit nicht sehr reichlich, während im Kuhfleisch aktuell eher gefragt ist. Nur in Süddeutschland gibt es höhere Ablieferungen durch Futterknappheit durch die Dürre. Insgesamt sorgt der Wettbewerb der Schlachtbetriebe für höhere Preise für männliche und weibliche Schlachtrinder. Im Großhandelsgeschäft mit Rindfleisch wird von einer belebten Nachfrage nach Hackfleisch durch Fast-Food-Ketten berichtet. Hier ziehen die Preise an. Importe aus Südamerika sind kaum im Angebot.

