Schlachtkühe erneut fester
Im Jungbullenbereich bewegen sich die Preisnotierungen weiterhin stabil seitwärts. Das Lebendangebot ist zwar nicht sehr umfangreich, aber dennoch ausreichend, um die saisonbedingt niedrige Nachfrage zu bedienen. Somit stehen sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen gegenüber. In den kommenden Wochen werden allerdings bedingt durch das anstehende Osterfest Impulse in der Fleischvermarktung erwartet. Hier könnten auch Impulse durch eine knappe Verfügbarkeit von südamerikanischem Rindfleisch kommen. Hier kommt es aktuell auch zu steigenden Preisen. Etwas anders sieht es bei den Schlachtkühen aus. Hierzulande wird zwar von „normalen“ Stückzahlen berichtet, überregional fällt das Lebendangebot aber eher zu knapp aus. Von einer verstärkten Selektion aufgrund des weiterhin rückläufigen Milchpreises ist nichts zu spüren. Daher hat die VEZG ihre Preisempfehlung für die Schlachtkuh-Kategorien erneut nach oben angepasst. Hier gehen hiesige Schlachter und Vermarkter besonders bei den P-Kühen aber nicht immer mit. Von den Preisaufschlägen weiterhin ausgenommen sind die guten Färsen. Diese orientieren sich allerdings ohnehin an den Jungbullennotierungen. Hier ist saisonbedingt kaum Nachfrage vorhanden.

