Markt aktuell

Weizen und Mais geben wieder nach

Freundlich sind Weizen und Mais in die neue Woche gestartet.

Die leichten Gewinne von Montag werden heute wieder aufgezehrt. Nur der Raps kann leicht zulegen. Somit bleiben die Börsennotierungen in der Seitwärtsbewegung, die nun seit einigen Monaten anhält; und dass trotz der höheren Schätzungen für die globale Weizenernte, die in der Vorwoche bekannt wurde.
Die Futtergerste bleibt mit 194,00 €/t weiterhin ungewöhnlich teuer im Vergleich zu den anderen Getreidesorten. Es wird immer wieder berichtet, dass es schwierig ist, bei Gerste an Ware zu kommen.
Ansonsten bleibt der Handel recht ruhig. Die Abgabebereitschaft der Landwirte bleibt nach wie vor zurückhaltend, da sie unzufrieden mit dem derzeitigen Preisniveau sind. Da die Aussichten auf steigende Preise nicht gut sind, raten Händler weiterhin zu stetigem Verkauf auf dem aktuellen Niveau.
Die US-Terminkurse stehen unter dem Einfluss des Grönland-Konflikt. Der US-Präsident versteift sich in seiner Absicht Grönland für die USA in Besitz zu nehmen. EU-Länder, die gegen dieses Vorhaben protestieren sollen Strafzölle für ihre Einfuhren in die USA zahlen.  Der US-Börsenhandel befürchtet, dass EU-Gegenzölle die Nachfrage nach US-Agrargüter reduzieren. Russische Inlandspreise für Weizen sind zuletzt auf den niedrigsten Stand seit Juli 2024 abgesackt. Der Weizenkurs liegt dort bei etwa 143 €/t. Die schleppende Exportnachfrage lässt zudem die Lagerbestände innerhalb des Landes rasant ansteigen lassen. An der Matif gab der Schlusskurs am Dienstag dieser Woche auf 189,50 €/t nach. Durch die Grönland-Diskussion ist der Eurokurs am Dienstag gestiegen. Dies bremst die Exportmöglichkeiten für EU-Weizen.