Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

27. Woche vom 29.06. bis 05.07.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 163,00 - 180,00 172,20 0,00
Brotweizen der Ernte 2026 170,00 - 184,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen      
Roggen and. Verwendung      
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 146,00 - 166,00 155,40 0,00
Futtergerste der Ernte 2026 148,00 - 158,00 153,10 0,00
Futterweizen 146,00 - 168,00 156,40 0,00
Futterweizen der Ernte 2026 156,00 - 170,00 162,30 0,00
Qualitätshafer 133,00 - 140,00 135,90 0,00
Futterhafer 101,00 - 114,00 107,10 0,00
Triticale      
Raps      
Raps der Ernte 2026 467,00 - 484,00 477,50 0,00
Futtererbsen      
Ackerbohnen      
       

Getreide- und Rapsmarkt:

Die hohen Temperaturen in der letzten Woche haben die Abreife der Getreidebestände erheblich beschleunigt. Vereinzelt wurden erste Gerstenfelder abgedroschen. Allerdings haben regional sehr heftige Gewitterschauer auch einzelne Gerstenbestände ins Lager gelegt. In preislicher Hinsicht hat sich nicht viel getan, die Erzeugerpreise für die alte Ernte sind kaum relevant. Wer noch alterntige Ware hat, überlagert. Die Preise für die neue Ernte haben tendenziell etwas nachgegeben und bringen damit die aktuell eher bärische Stimmung an den Warenterminmärkten zum Ausdruck.

Beim Raps zeigen sich die Bestände weiterhin recht unterschiedlich. Die Rapspreise für die kommende Ernte sind zu Wochenbeginn zwar leicht gestiegen, dennoch kommt von den Warenterminmärkten Preisdruck durch den Beginn der ukrainischen Ernte. Die meisten Landwirte haben allerdings schon Teilmengen vermarktet. Nun muss erstmal abgewartet werden, was nachher tatsächlich an Ertrag reinkommt, bevor über die Vermarktung der Restmenge nachgedacht werden kann.

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