Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

20. Woche vom 11.05. bis 17.05.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 162,00 - 183,00 177,20 183,60
Brotweizen der Ernte 2026 181,00 - 190,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 140,00 - 150,00 147,20 161,80
Roggen and. Verwendung 130,00 - 138,00 134,50 152,90
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 154,00 - 171,00 168,70 177,50
Futtergerste der Ernte 2026 158,00 - 165,00 163,00 0,00
Futterweizen 148,00 - 174,00 164,60 179,80
Futterweizen der Ernte 2026 165,00 - 175,00 170,10 0,00
Qualitätshafer 136,00 - 141,00 138,20 186,50
Futterhafer 106,00 - 114,00 109,20 0,00
Triticale 142,00 - 151,00 144,50 161,70
Raps 485,00 - 495,00 491,60 480,60
Raps der Ernte 2026 466,00 - 485,00 472,70 0,00
Futtererbsen      
Ackerbohnen 0,00 - 0,00 0,00 219,70

Getreide- und Rapsmarkt:

Der neue Fronttermin September am Terminmarkt für Weizen an der Matif hat im Wochenverlauf mehr als 5 €/t verloren. Entsprechend stehen auch im Handel vor Ort die Kurse wieder unter Druck. Regen sorgt hierzulande und in vielen anderen Regionen für Entspannung der unter Trockenheit leidenden Getreidebestände. In einigen Bereichen sind jedoch noch weitere Niederschläge notwendig. Hierzulande zeigt sich ein ruhiger Kassamarkt. Futtergetreide bleibt gesucht. Überregional ist Gerste und auch Körnermais knapp. Dennoch bleiben die Kurse nach oben begrenzt. Auch die Gebote für die neue Ernte können sich nicht vom aktuellen Preisniveau abheben. Hierzulande zeigen die Bestände einen guten Eindruck. Die Gerste schiebt die Ähre, die Maisaussaat wurde beendet.
Im Raps wird die Blütenbehandlung abgeschlossen. In einigen Regionen hat der Erdfloh für sichtbare Schäden gesorgt, obwohl mehrfach behandelt wurde. Insgesamt wird jedoch mit einer mittleren Ernte gerechnet. Rückläufige Rohölkurse sorgen dafür, dass die Rapskurse das Rekordniveau der Vorwoche nicht behaupten konnten.  Zum Teil wurden Kontrakte für Teilmengen für die neue Ernte abgeschlossen.

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