Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

03. Woche vom 12.01. bis 18.01.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 160,00 - 184,00 171,50 208,80
Brotweizen der Ernte 2026 167,00 - 175,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 140,00 - 146,00 143,50 174,40
Roggen and. Verwendung 132,00 - 137,00 133,20 168,90
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 158,00 - 177,00 165,80 173,10
Futtergerste der Ernte 2026 146,00 - 160,00 154,40 0,00
Futterweizen 150,00 - 177,00 159,40 192,70
Futterweizen der Ernte 2026 150,00 - 162,00 153,70 0,00
Qualitätshafer 130,00 - 140,00 133,50 206,05
Futterhafer 105,00 - 115,00 111,60 182,60
Triticale 145,00 - 157,00 148,80 181,50
Raps 440,00 - 455,00 446,90 495,40
Raps der Ernte 2026 415,00 - 425,00 421,40 0,00
Futtererbsen 0,00 - 0,00 0,00 246,40
Ackerbohnen 192,00 - 198,00 195,60 233,10

Getreide- und Rapsmarkt:

Erneut stehen die Matif-Weizenkurse zum Wochenbeginn unter Druck. Damit konnte sich die Preiserholung der Vorwoche nicht behaupten. Im Handel vor Ort sieht man wenig Hoffnung, dass sich die Erzeugerpreise demnächst wieder erholen. Dafür gibt es an Märkten keine Anzeichen. In der Vorwoche wurde die kurze Preiserholung für einige Verkäufe genutzt. Auch zum Wochenbeginn blieben die Preismeldungen meist leicht über dem Niveau der Vorwoche. Die am Terminmarkt reduzierten Maispreise könnten jedoch auch die hiesigen Preise für Futtergetreide unter Druck bringen. Die Großhandelspreise für Mais wurden bereits reduziert.
Auch die Rapskurse liegen vor Ort über dem Vorwochenniveau. Die Matif-Rapskurse steigen seit dem Jahreswechsel wieder an und gaben am Montag nur leicht nach. Hier sind bereits umfangreiche Bestände der letzten Ernte vermarktet worden. Daher sind die Umsätze gering. Auch im Handel mit Ölfrüchten bleibt die Nachrichtenlage eher bärisch, entsprechend werden Verkäufe meist nicht lange aufgeschoben. Die Raps-Aussaatfläche ist bundesweit um 5 % gestiegen. In SH ist die Anbaufläche um 4,2 % gesunken. Vielen Betrieben ist das Anbaurisiko zu hoch.

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