Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

48. Woche vom 24.11. bis 30.11.2025

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 163,00 - 183,00 177,50 210,70
Brotweizen der Ernte 2026 170,00 - 180,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 135,00 - 144,00 139,50 178,90
Roggen and. Verwendung 128,00 - 135,00 131,40 168,40
Braugerste 0,00 - 0,00 0,00 195,30
Futtergerste 63- 64. kg/hl 151,00 - 179,00 162,40 179,90
Futtergerste der Ernte 2026 150,00 - 158,00 154,90 0,00
Futterweizen 140,00 - 175,00 161,50 199,85
Futterweizen der Ernte 2026 147,00 - 160,00 153,90 0,00
Qualitätshafer 122,00 - 140,00 134,80 209,40
Futterhafer 103,00 - 110,00 108,20 187,50
Triticale 141,00 - 145,00 143,60 184,20
Raps 440,00 - 475,00 458,50 494,60
Raps der Ernte 2026 423,00 - 440,00 435,60 0,00
Futtererbsen 0,00 - 0,00 0,00 249,70
Ackerbohnen 200,00 - 208,00 205,40 247,60
       
       
       
       

Getreide- und Rapsmarkt:

Im Getreidehandelhat sich der Preisanstieg der Vorwoche nicht durchsetzen können. Während sich der Kurs für Futtergerste noch knapp behaupten konnte und weiter über dem Preis für Futterweizen liegt, gehen die Kurse der übrigen Getreidearten wieder zurück. Die Nachfrage reicht nicht für eine Trendwende der Preisentwicklung aus. Es fehlt die Unterstützung von den Terminmärkten. Am Weltmarkt bleibt Weizen aus Russland und aus Argentinien sehr günstig. Auch die Großhandelskurse wurden wieder zurückgesetzt. Hierzulande wird geschätzt, dass   Dreiviertel der Gerstenernte vermarktet worden ist. Beim Weizen ist der gleiche Anteil noch nicht verkauft worden. Die hiesigen Futtermühlen planen Einkäufe für den Jahresbeginn, die Vorräte sind nicht sehr groß. Die Logistik bleibt schwierig.
Die hiesigen Kurse im Rapshandel sind im Wochenverlauf nochmals leicht gestiegen, während sich der Matif-Kurs bereits wieder reduziert hat. Dies auch als Folge der gefallenen US-Sojakurse. Wie beim Getreide ist die weltweite Versorgung mit Soja und Raps mehr als ausreichend.  Nur die kleine EU-Sonnenblumenernte stützt den EU-Rapsmarkt. Die hiesigen Kurse für Rapsschrot zeigen hohe Preisschwankungen.

Ansprechpartner

  • Karsten Hoeck

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    khoeck@lksh.de

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  • Björn Wiencken

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