
Zu den Themen „Bauen in der Landwirtschaft“ und „Energietechnik“ zeigen wir auf über 3.500 m2 Exponate von etwa 230 Firmen.
Beratung am Objekt steht im Vordergrund. Viele Ausstellungsstücke befinden sich parallel zu den Ställen im Praxiseinsatz. Produktinformationen erhalten die Besucher durch Firmenvertreter und neutrale Berater der Landwirtschaftskammer.
Die Ausstellung ist von Oktober bis Juli jeweils am zweiten Donnerstag im Monat von 9.00 bis 15.00 Uhr für jedermann kostenlos zu besichtigen. Zu diesen Terminen werden auch Vorträge oder Vorführungen zu aktuellen Themen angeboten. Weitere Besuche sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.
Hier finden Sie das aktuelle Programm des Energielehrschautages
Ausstellung zu folgenden Themen:

Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Dabei könnten erneuerbare Energien wie Biogas, Fotovoltaik und Speicherlösungen mehr Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit mit sich bringen. Landwirte können den Eigenverbrauch optimieren, Kosten senken und neue Wertschöpfungspotenziale erschließen.
Der Bau- und Energielehrschautag hat Mitte Februar im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp der Landwirtschaftskammer praxisnahe Lösungen und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema „Energie im Wandel“ auf der Agenda gehabt. Von welch großem Interesse das Thema ist, hat das hohe Besucherinteresse verdeutlicht.
Es sprachen Julien Meyer zu aktuellem in der Landwirtschaft aus Sicht eines Energieberaters, Frank Mannsbarth über Batteriespeicher und Tobias Beck über Agri-PV Anlagen. Die Fachvorträge
Die einzelnen Fachvorträge zum herunterladen:
Aktuelles aus der Landwirtschaft- Aus Sicht eines Energieberater
Julien Meyer, bm.e energy consult
Batteriespeicher für landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbe
Frank Mannsbarth, ARGE Netz GmbH & Co KG
Agri-PV für mehr Ertrag in der Landwirtschaft durch Solarstrom
Tobias Beck, Hoyer Agri-Photovoltaik


Das Raufutter beeinflusst Verdauung, Stoffwechsel und Leistungsfähigkeit eines Pferdes. Eine bedarfsgerechte Pferdefütterung steht und fällt mit der Qualität dieses Grundfutters. Heu und Heulage bilden den mengenmäßig größten Bestandteil der Ration. Darum stand das Thema vor Kurzem im Fokus der Bau- und Energierlehrschau im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp (LVZ) der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. So sprach die Futterkonservierungsexpertin der Landwirtschaftskammer, Dr. Susanne Ohl, über Qualitätsanforderungen an Heu und Heulage für Pferde. Diese Spezies möchte eine strukturreiche Ration. Für die Gesundheit ist eine langsame Futteraufnahme wichtig. Gründland ist nicht gleich Grünland, so Susanne Ohl. Für die qualitativ hochwertige Grundfutterproduktion und -bergung spielen diverse Faktoren wie
- Zusammensetzung des Bestandes (Gräser, Klee, Kräuter)
- Bestandsführung (Grünlandpflege, Nachsaat)
- Wetter
- Erntezeitunkt (Entwicklungsstadium der Gräser)
- Feldliegezeit und die Konservierung
eine Rolle.
Dr. Susanne Ohl räumte auch mit der Annahme auf, dass Futterflächen für Pferde nicht gedüngt werden müssen: „Wie wollen Sie gutes Futter von vernachlässigten Flächen gewinnen?“. Ergänzt wurde ihr Wissen um die Auswirkung der Grundfutterqualität auf die Erkrankung am Equinen Metabolischen Syndrom im Vortrag von Dr. Meike Eklund. Die Fachreferentin vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg war online zugeschaltet. Carla Brohme vom EIP Projekt Tiergerechtheit Pferd nutzte die gut besuchte Veranstaltung, um die Projektergebnisse vorzustellen. Den Abschluss bildete Anna Röwekamp (Equovis GmbH). Sie widmete sich dem Blick auf die Rationsgestaltung nach erfolgter Futteranalyse. Im Praxisteil veranschaulichte Dr. Susanne Ohl eben diese Probennahme und Interpretation der Analyse.
Eine Auflistung der einzelnen Fachvorträge:
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