Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;
7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.
| Spanne | D-Schnitt | Vorjahr | |
|---|---|---|---|
| Eliteweizen (E-Weizen) | |||
| Qualitätsweizen (A-Weizen) | |||
| Brotweizen (B-Weizen) | 206,00 - 235,00 | 216,40 | 164,20 |
| Brotweizen der Ernte 2027 | 193,00 - 204,00 | 0,00 | 0,00 |
| Mahl- und Brotroggen | 158,00 - 175,00 | 166,70 | 133,80 |
| Roggen and. Verwendung | 144,00 - 161,00 | 152,60 | 131,60 |
| Braugerste | |||
| Futtergerste 63- 64. kg/hl | 175,00 - 205,00 | 186,10 | 152,20 |
| Futtergerste der Ernte 2027 | 163,00 - 173,00 | 167,70 | 0,00 |
| Futterweizen | 190,00 - 215,00 | 196,60 | 146,20 |
| Futterweizen der Ernte 2027 | 172,00 - 185,00 | 180,30 | 0,00 |
| Qualitätshafer | 133,00 - 154,00 | 140,20 | 141,20 |
| Futterhafer | 103,00 - 117,00 | 109,60 | 106,10 |
| Triticale | 173,00 - 194,00 | 179,30 | 142,70 |
| Raps | 506,00 - 536,00 | 518,70 | 424,90 |
| Raps der Ernte 2027 | 465,00 - 483,00 | 473,80 | 0,00 |
| Futtererbsen | |||
| Ackerbohnen | 201,00 - 212,00 | 206,90 | 221,20 |
Auf den Ackerflächen in Schleswig-Holstein laufen aktuell die Vorbereitungen für die Wintergersten- und Roggenaussaat. In der Vermarktung ist bereits ein großer Teil der diesjährigen Getreideernte vermarktet. Je nach Region sind dies nach Einschätzungen des Landhandels bereits zwischen 60 und 80 %. Die Erzeugerpreise sind in dieser Woche erneut gestiegen. Die Impulse kommen dabei nicht von fundamentaler Seite, sondern sind weiterhin getrieben durch die Sorgen um die Exporte aus der Schwarzmeerregion. Hier ist auch weiterhin keine Einigung in Sicht. Dennoch gibt es speziell beim Futtergetreide nur noch minimale Preissteigerungen. Teilweise werden sogar Preise nach unten korrigiert, wenn der Bedarf einzelner Landhändler gestillt ist.
Die Rapsaussaat ist hierzulande zu ca. 75-80 % abgeschlossen, auf den letzten Feldern, die nicht mehr vor dem Regen bestellt werden konnten, läuft die Aussaat aktuell. Der Rapserdfloh spielt, im Gegensatz zum Vorjahr, bisher noch kaum eine Rolle. Die Erzeugerpreise erreichten in dieser Woche ein Langzeithoch, allerdings befinden sich kaum noch Mengen in Erzeugerhand. Der Fokus liegt da auf der Ernte 27. Die Vorkontraktpreise befinden sich da allerdings 3,00 - 3,50 €/dt unter dem jetzigen Niveau.