Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

25. Woche vom 15.06. bis 21.06.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 156,00 - 181,00 171,80 185,30
Brotweizen der Ernte 2026 169,00 - 181,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 0,00 - 0,00 0,00 162,20
Roggen and. Verwendung 0,00 - 0,00 0,00 150,40
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 146,00 - 171,00 164,90 164,60
Futtergerste der Ernte 2026 147,00 - 157,00 150,90 0,00
Futterweizen 137,00 - 168,00 152,20 169,70
Futterweizen der Ernte 2026 154,00 - 167,00 160,10 0,00
Qualitätshafer 134,00 - 139,00 136,10 0,00
Futterhafer 103,00 - 113,00 108,50 0,00
Triticale      
Raps 0,00 - 0,00 0,00 478,50
Raps der Ernte 2026 478,00 - 483,00 481,40 0,00
Futtererbsen      
Ackerbohnen 0,00 - 0,00 0,00 222,60

Getreide- und Rapsmarkt:

In SH reifen die Getreidebestände bei günstigen Bedingungen heran. Derzeit geht man von guten Erträgen aus. Da auch überregional die Ernteprognosen gestiegen sind, geben die Gebote für Vorkontrakte erneut nach. Auf Erzeugerebene wird kaum noch Ware der alten Ernte gehandelt. Im Großhandelsgeschäft in Hamburg sind die Notierungen für Ware der alten Ernte stabil geblieben, zum Teil im Wochenverlauf sogar gestiegen. Die Großhandelskurse für die neue Ernte liegen jedoch deutlich unter dem aktuellen Niveau. Man geht davon aus, dass einige Partien nicht mehr in dieser Saison vermarktet werden können. Selbst auf den Höfen liegt noch Ware, meist Futterweizen, der schon verkauft wurde, vom Handel jedoch nicht abgeholt wird. Die Verarbeiter zeigen kaum noch Bedarf an prompter Ware. Nur Vereinzelt wird noch Gerste gesucht, die aber kaum vorhanden ist.

Auch die Rapsbestände zeigen überwiegend einen positiven Eindruck. Die Kurse sind jedoch auch hier unter Druck geraten und folgen den schwächeren Rohölpreisen. In dieser Woche gab es keine Notierung für die alte Ernte. Die reduzierten Kurse haben das Geschäft mit Vorkontrakten gebremst. Die Landwirte wollen jetzt die Erträge abwarten. Die Ölmühlen zeigen aktuell kaum Nachfrage.

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