Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

18. Woche vom 27.04. bis 03.05.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 165,00 - 183,00 176,80 186,90
Brotweizen der Ernte 2026 177,00 - 195,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 142,00 - 153,00 148,70 152,60
Roggen and. Verwendung 132,00 - 140,00 136,60 146,90
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 155,00 - 175,00 171,60 158,90
Futtergerste der Ernte 2026 154,00 - 174,00 164,90 0,00
Futterweizen 146,00 - 167,00 159,90 181,60
Futterweizen der Ernte 2026 162,00 - 171,00 167,90 0,00
Qualitätshafer 135,00 - 140,00 138,40 187,60
Futterhafer 106,00 - 112,00 109,30 166,50
Triticale 145,00 - 155,00 149,70 154,60
Raps 485,00 - 500,00 495,60 491,60
Raps der Ernte 2026 465,00 - 478,00 468,70 0,00
Futtererbsen      
Ackerbohnen 0,00 - 0,00 0,00 224,90

Getreide- und Rapsmarkt:

Der Handel mit Getreide der alten Ernte läuft langsam aus. Die Kurse folgen zögerlich der Entwicklung am Terminmarkt. Der Matif-Weizenkurs kann den Preisanstieg der Vorwoche nicht behaupten. Die Gebote im Handel vor Ort liegen auf oder leicht über dem Vorwochenniveau. Die Mischfutterhersteller haben sich zuletzt gut eingedeckt. Obwohl die Forderungen für Mischfutter erhöht wurden, bleiben die Gebote für Futtergetreide weiter auf niedrigen Niveau. Auch die Kurse für die neue Ernte zeigen wenig Bewegung und bieten kaum Anreize für Abschlüsse. Der erhöhte Eurokurs und das stetitige Angebot aus Russland bremsen die Exportnachfrage.
Die Bestände machen einen guten Eindruck, Wasservorräte sind noch in den Böden vorhanden, Regenfälle wurden angesagt. Die Maisaussaat läuft, erste Grassilageflächen wurden gemäht.
Der rasante Anstieg des Matif-Raps-Mai-Kontrakt sorgte vielfach für Diskussionen. Der Kursanstieg ist im Handel vor Ort nicht so deutlich ausgefallen. Für die neue Ernte sind einige Abschlüße erfolgt. Alte Ernte ist kaum noch vorhanden. Der Rapshandel beobachtet weiterhin die Entwicklung am Rohölmarkt. Die Situation am Persischen Golf dürfte maßgeblich den künftigen Trend im internationalen Handel mit pflanzlichen Ölen bestimmen.

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