Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

33. Woche vom 10.08. bis 16.08.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 190,00 - 203,00 197,60 174,90
Brotweizen der Ernte 2027 195,00 - 200,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen 149,00 - 165,00 158,10 156,10
Roggen and. Verwendung 140,00 - 160,00 150,10 136,80
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 157,00 - 187,00 169,50 162,80
Futtergerste der Ernte 2027 165,00 - 173,00 168,80 0,00
Futterweizen 168,00 - 187,00 181,10 166,90
Futterweizen der Ernte 2027 180,00 - 188,00 184,10 0,00
Qualitätshafer 130,00 - 143,00 132,70 165,70
Futterhafer 100,00 - 115,00 112,40 141,30
Triticale 157,00 - 168,00 162,10 158,70
Raps 485,00 - 505,00 492,30 431,10
Raps der Ernte 2027 468,00 - 480,00 472,40 0,00
Futtererbsen      
Ackerbohnen 203,00 - 211,00 208,50 225,10
       

Getreide- und Rapsmarkt:

SIm Süden von SH ist die Getreideernte meist abgeschlossen worden, im Norden sind noch einige Erntetage notwendig. Hier steht zum Teil auch noch Raps. Einzelne Regentage bremsen die Arbeiten. Aus den Ackerbauregionen wird von durchschnittlichen Weizenerträgen berichtet. Auch die Qualitäten sind eigentlich o.k. Oft gibt es aber Probleme beim hl-Gewicht. Beim Sommergetreide fehlen noch Informationen, vereinzelt gibt es Meldungen über gute Hafererträge. Der Angebotsdruck, der hohe Eurokurs und die Terminkursentwicklung sorgen für Preisabschläge bei B- und Futterweizen. Futtergerste ist dagegen oft teurer als Futterweizen. Dies wird zum einen auf das Niedrigwasser im Binnenland zurückgeführt, zum anderen spielt auch die Sorge um die süddeutsche Körnermaisernte eine Rolle. Hafer ohne Vertragsanbau gibt ebenfalls im Preis nach.
Bei der Rapsernte gibt es hierzulande oft Probleme durch grüne Stängel. Die Erträge bleiben meist unter 4 t/ha und damit deutlich unter dem Mittel der Vorjahre. Die Kurse im Handel vor Ort schwanken entsprechend der Signale vom Weltmarkt, blieben per Saldo jedoch in den letzten zwei Wochen unverändert. Ackerbohnen stehen noch zur Ernte an.

 

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