Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

26. Woche vom 22.06. bis 28.06.2026

Preise in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2025 für pauschalierende Landwirte: 7,8 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse;

7 % beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %.

Getreide-Rapspreise Schleswig-Holstein

\\ Diese Preise stellen die Ergebnisse einer wöchentlichen Abfrage dar und gewähren keine Preisgarantie. //

  Spanne D-Schnitt Vorjahr
Eliteweizen (E-Weizen)      
Qualitätsweizen (A-Weizen)      
Brotweizen (B-Weizen) 163,00 - 180,00 172,20 183,40
Brotweizen der Ernte 2026 171,00 - 183,00 0,00 0,00
Mahl- und Brotroggen      
Roggen and. Verwendung      
Braugerste      
Futtergerste 63- 64. kg/hl 146,00 - 166,00 155,30 161,50
Futtergerste der Ernte 2026 148,00 - 160,00 153,60 0,00
Futterweizen 146,00 - 168,00 156,30 167,20
Futterweizen der Ernte 2026 156,00 - 168,00 162,40 0,00
Qualitätshafer 133,00 - 140,00 135,90 0,00
Futterhafer 101,00 - 114,00 107,20 0,00
Triticale      
Raps 0,00 - 0,00 0,00 476,20
Raps der Ernte 2026 459,00 - 480,00 473,50 0,00
Futtererbsen      
Ackerbohnen      

Getreide- und Rapsmarkt:

In Schleswig-Holstein lassen die hohen Temperaturen die Getreidebestände zügig abreifen. Wenn die Temperaturen so bleiben, wie angekündigt, werden die ersten Mähdrescher Ende dieser oder Anfang nächster Woche in die Gerste starten. Dabei sind nicht einmal die Bestände auf den leichten Standorten in der Mitte des Landes den südlichen Landesteilen in der Abreife noch etwas voraus. Beim Weizen könnten sich nach dem kommenden heißen Wochenende Trockenschäden bemerkbar machen. Das Preisniveau für kaum gehandelte alterntige Ware und der neuen Ernte unterscheidet sich aktuell kaum, ist in beiden Fällen aber in dieser Woche leicht angezogen. Ebenso hat es sich mit den Großhandelspreisen verhalten. Hier könnten sich kleine Impulse durch die Hitze in weiten Teilen Europas einstellen.

Beim Raps zeigen sich die Bestände recht heterogen. Die Bestände weisen bisher zwar eine gute Trockenheitsresistenz auf, haben also tief gewurzelt, aber häufiger zeigen sich teils umfangreiche Schäden durch die Kohlschotenmücke. Hier wird die eingeschränkte Wirkstoffsituation deutlich. Die Rapspreise vor Ort sind in dieser Woche wieder relativ deutlich gefallen, von der Matif kommen aber stimulierende Impulse aufgrund der Trockenheit.

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