Seit dem Jahre 1972 werden im Frühjahr in Schleswig-Holstein wertvolle Stammhölzer verschiedener Laubbaumarten gebündelt und zum Verkauf angeboten. Dafür stehen zwei zentral gelegene Holzlagerplätze, in Daldorf und Lanken, zur Verfügung.
Das angewandte Verkaufsverfahren nennt sich „Submission“, eine Auktion mit schriftlichem Gebot der Kaufinteressenten. In diesem Jahr wurde das Holz schon am 9. Februar, gut zwei Wochen früher als in den Vorjahren, nach festgelegten Regeln meistbietend verkauft. Die offiziellen Ergebnisse folgten am 11. Februar.
In Daldorf konnte das Wertholz des Privatwaldes zusammen mit dem Wertholz der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten präsentiert werden. Darüber hinaus hatte ein Waldbesitzer aus Mecklenburg-Vorpommern zusätzliche Werthölzer angefahren.
In Lanken gestalteten die Holzbestände der Kreisforsten Lauenburg, des Stadtwaldes Mölln und des Stadtwaldes Lübeck das Angebot.
Ab Mitte Dezember erfolgte die Anlieferung der Hölzer mit anschließender Auslegung nach ordnungsgerechten Maßstäben auf beiden Submissionsplätzen.
Die Verkaufskataloge (Losverzeichnisse) konnten Kaufinteressenten dann im Januar digital abrufen. Für die Begutachtung des Holzes legte die Schleswig-Holsteinische Holzagentur GmbH drei Wochen fest. Die individuell eingereichten Gebote lagen somit termingerecht vor.
Die Gesamtergebnisse des Wertholzverkaufes hat die Schleswig-Holsteinische Holzagentur detailliert in einer Mitteilung zusammengefasst: Gesamtergebnisse Wertholzauktion
