Dieser Frage widmet sich ein fachlicher Seminartag am 6. Mai von 10:00 bis 14:30 Uhr in 25560 Hadenfeld. Die Veranstaltung richtet sich an landwirtschaftliche Betriebe, die sich für alternative Aufzuchtsysteme interessieren – unabhängig davon, ob sie sich noch in der Planungsphase befinden oder bereits erste Erfahrungen gesammelt haben.
Im Mittelpunkt des Vormittags steht ein Fachvortrag von Dr. Kerstin Barth, die am Thünen-Institut in Trenthorst die Arbeitsgruppe Rind leitet. Sie forscht seit vielen Jahren zur kuhgebundenen Kälberaufzucht und wird zentrale Ergebnisse aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit vorstellen. Dabei geht es unter anderem um Chancen und Herausforderungen dieses Haltungssystems sowie um mögliche Lösungsansätze für die praktische Umsetzung auf landwirtschaftlichen Betrieben. Der Vortrag bietet zudem Raum für Fragen und fachlichen Austausch.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgt der Praxisteil der Veranstaltung: Die Teilnehmenden besichtigen den 2024 neu gebauten Ammenstall von Landwirt Jan Lieske. Vor Ort erläutert der Betriebsleiter, wie er die ammengebundene Aufzucht auf seinem Betrieb organisiert, welche Aspekte bei Planung und Bau des Stalls eine Rolle gespielt haben und welche Erfahrungen er bisher sammeln konnte. Dr. Kerstin Barth begleitet die Stallbesichtigung fachlich und bringt ihre wissenschaftliche Perspektive in den Austausch ein.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ist die Teilnahme kostenfrei.
Interessierte können sich bis zum 22. April unter Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail per E-Mail an lvz-fuka@lksh.de anmelden.
Weitere Informationen gibt der Autor unter 04381 9009 39
