Kuh-/Ammengebundene Kälberaufzucht

Wie gelingt eine kuh- oder ammengebundene Kälberaufzucht in der Praxis?

Dieser Frage widmen wir uns im Rahmen eines fachlichen Seminartages mit Theorie, Austausch und Praxisbeispiel.

Am Vormittag wird Dr. Kerstin Barth Einblicke in ihre langjährige Forschung zur kuhgebundenen Kälberaufzucht geben. Sie leitet am Thünen-Institut in Trenthorst die Arbeitsgruppe Rind und forscht intensiv zur optimalen Umsetzung alternativer Aufzuchtsysteme. In ihrem Vortrag wird sie zentrale Erkenntnisse, Herausforderungen und Lösungsansätze vorstellen – fundiert, praxisnah und mit Raum für Fragen und Austausch.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es in den neu gebauten Ammenstall von Jan Lieske, der im Jahr 2024 fertiggestellt wurde. Herr Lieske wird vor Ort erläutern, wie er die Haltung am Betrieb umsetzt, worauf er bei Planung und Bau des Stalls geachtet hat, und welche Erfahrungen er bisher gesammelt hat. Frau Dr. Barth wird die Stallbesichtigung begleiten und ihre fachliche Perspektive in den Austausch einbringen.

Ziel der Veranstaltung ist es, interessierten Landwirt*innen – egal ob bereits in der Umsetzung oder noch in der Planung – konkrete Impulse, Wissen und Erfahrungsberichte an die Hand zu geben.

Referenten: Dr. Kerstin Barth, Thünen-Institut; Jan Lieske, Landwirt

Veranstaltungsort: 25560 Hadenfeld

Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen

Kosten: Die Teilnahme ist aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat kostenfrei.

Infos unter 04381 9009 39

Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail bis zum 22.04.2026 unter lvz-fuka@lksh.de

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