Bau- und Energielehrschautag am Donnerstag, 4. Juli, in Futterkamp: Mobile Hühnerställe liegen im Trend

27. Juni 2019 | Von: Isa-Maria Kuhn, Landwirtschaftskammer

Mobile Hühnerställe sind seit fast 20 Jahren auf dem Markt. Was als Trend, insbesondere für Biobetriebe, begann, setzt sich heute beim klassischen Direktvermarkter stetig wachsend fort. Viele Betriebsleiter sehen in diesem System auch Einkommensalternativen zur Rinder- und Schweinehaltung.

Am Bau- und Energielehrschautag im Juli in Futterkamp (Kreis Plön) stellt die Landwirtschaftskammer deshalb in einem Praxisteil und in Vorträgen das Konzept vor.

Ab 10 Uhr Vorträge: mobile Hühnerställe – Einkommensalternativen in der Landwirtschaft?


  •  Erlass zur Aufstellung mobiler Hühnerställe
    Johanna Köpke, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Management mobiler Hühnerställe – Rechtsfragen, Arbeitswirtschaft, Fütterung,
    Auslauffläche,
    Tiergesundheit, Vermarktung, Betriebswirtschaft
    Silke Schierhold, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
  • Förderung für tiergerechte Haltung nach dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm
    Jörg Claußen, Unternehmensberater der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
  • Bericht aus der Praxis – der Weg von der Planung des Mobilstalls bis zum laufenden Betriebszweig
    Alexander Schierholz-Prilop, Eydelstedt, Niedersachsen
Ab 13 Uhr Ausstellung verschiedener Mobilställe

Hintergrund der mobilen Hühnerhaltung
Mobile Hühnerhaltung ist keine neue Erfindung. Bereits um 1930 gab es fahrbare Geflügelwagen, die nach der Aberntung auf die Getreidefelder gebracht wurden. Hühner und Junghennen ernährten sich hier vom Ausfallgetreide. Je nach Futterangebot wurde dann der Standort gewechselt. Außerhalb der Erntezeit kam das Hühnermobil, wie heute, auf Grünlandflächen zum Einsatz.
Später waren es dann biologisch wirtschaftende Betriebe, die ab der Jahrtausendwende auf dieses Haltungssystem setzten. Ein Ziel war dabei, ein praktikables System zu finden, um Überweidung und punktuell höheren Nährstoffeintrag im stallnahen Bereich zu vermeiden. Nach dem Verbot der Käfighaltung wandten sich dann auch vermehrt konventionell wirt-schaftende Betriebe diesem Produktionssystem zu. In der Regel waren es Selbstvermarkter mit kleineren Herdengrößen, die mit dieser zukunftsfähigen Produktionsform Eier anboten. Der Erfolg gab ihnen Recht, die Nachfrage an Eiern aus mobilen Stallsystemen ist beim Verbraucher hoch im Kurs und weiter steigend.
Die Entwicklung der Herstellerfirmen ist ähnlich. Während in den ersten Jahren lediglich zwei Firmen Mobilstallsysteme in verschiedenen Größenordnungen für die Freilandeierproduktion anboten, sind es heute mindestens acht Unternehmen, die auf dem Mobilstallmarkt in Deutschland tätig sind. Vier Unternehmen aus dem norddeutschen Raum präsentieren ihr System am Donnerstag, 4. Juli, nun in Futterkamp.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Isa-Maria Kuhn, Pressesprecherin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Tel.: 0 43 31-94 53-111, E-Mail: ikuhn@lksh.de

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