St. Martin steht vor der Tür: Gänse und Enten sind zu leicht höheren Preisen zu haben

07. November 2018 | Von: Daniela Rixen, Landwirtschaftskammer

St. Martin und bald auch das Weihnachtsfest stehen vor der Tür. Traditionell wird zu dieser Zeit gern Saisongeflügel gegessen. Gänse und Enten rücken ins Blickfeld des Verbrauchers. Bei den Enten geht es in erster Linie um Flug- enten, Pekingenten und Moularden – eine Kreuzung aus beiden. Nach der Vogelgrippe im Jahr 2016 konnte sich der Geflügelbestand weitestgehend erholen und so gibt es 2018 wieder genügend Nachwuchs und Schlachttiere.

Für Gänse werden Verbraucherpreise von 12,50 bis 14,90 €/kg Schlachtgewicht genannt. Für Enten bewegen sie sich zwischen 8,50 und 11 €/kg. Gänse und Enten aus dem Tiefkühlfach sind zwar oft deutlich billiger als frische heimische Ware, aber auch bei Tiefkühlware zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr ein leicht höherer Preis. Tiefkühlgänse und -enten kommen vornehmlich aus osteuropäischen Ländern wie Polen, der Ukraine und Ungarn sowie aus Frankreich und aus den Niederlanden.

Auch in diesen Ländern hat sich das Angebot an Enten und Gänsen nach den bei- den Vorjahren wieder erholt. Durch die Vogelgrippe war das Angebot im Vorjahr verknappt. Durch die höheren Kosten für Futter sowie die allgemeine Kostensteige- rung in der Geflügelmast haben sich die Preisforderungen für Geflügelfleisch leicht erhöht (bis zu 50 ct/kg mehr).

Der Verbrauch je Kopf in Deutschland liegt bei Entenfleisch bei rund 900 g/Kopf und Jahr. Bei den Gänsen liegt der Verbrauch bei 400 g/Kopf und Jahr. Insgesamt liegt der Geflügelfleischverbrauch bei rund 21 kg/Kopf und Jahr (davon allein 12,8 kg Hähnchenfleisch). Der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch erhöhte sich im vergangenen Jahr um 100 g. Dieser Anstieg ist einem steigenden Konsum von Hähnchenfleisch zuzuschreiben. Nach wie vor ist der Markt für Enten und Gänse in Deutschland auf Importe angewiesen. Der Selbstversorgungsgrad mit Gänse- fleisch liegt in Deutschland bei 19 %. Bei Enten liegt er mit 74 % deutlich höher.

Die Hitzewelle im Sommer bremste den Appetit auf Geflügelfleisch dieses Jahr und so wurden bis Juli 3,8 % weniger als im Vorjahr gekauft. In Schleswig-Holstein wer- den rund 24.900 Gänse, rund 14.000 Enten und etwa 57.900 Puten sowie 2,2 Mio. Masthähnchen gehalten.

Weitere Informationen an: Daniela Rixen, Pressesprecherin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein,

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