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Landwirtschaft und Ernährung im Spannungsfeld zwischen Umwelt, Gesellschaft und Politik

Das Tierwohl steht u.a. im Fokus der Hochschultagung in Kiel. Foto/Copyright: Claudia Eulitz, CAU

01. Februar 2018 | Von: pm
Die 68. Öffentliche Hochschultagung präsentiert Forschungsarbeiten der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Landwirtschaftliche Betriebe müssen heutzutage verschiedensten Aufgaben nachkommen. Grundsätzlich versorgen sie die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Hinzu kommen gesellschaftliche sowie politische Anforderungen, die zum Beispiel die Schonung der Umwelt oder das Tierwohl betreffen. Darüber hinaus muss der Betrieb wirtschaftlich arbeiten. Diesem Spannungsfeld widmet sich die 68. Öffentliche Hochschultagung. Am heutigen Donnerstag, 1. Februar, präsentiert die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ihre für die Praxis relevante Forschung. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur der kostenfreien Tagung eingeladen.

Die Tagung wird um 10 Uhr eröffnet durch den Dekan der Fakultät Professor Joachim Krieter, durch CAU-Vizepräsidentin Professorin Ilka Parchmann und durch die Staatssekretärin Anke Erdmann. Im Anschluss führt der Vizepräsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) mit seinem Vortrag „Landwirtschaft 2030 – nachhaltig, wettbewerbsfähig und gesellschaftlich akzeptiert“ in die Tagung ein. Zwei aktuell kontrovers diskutierte Themen stehen im Zentrum des weiteren Vormittags: Mit der „Kontroverse um Zucker in Lebensmitteln“ wird die Ernährungswissenschaftlerin Professorin Anja Bosy-Westphal über die veränderte Stellung des Zuckers in der Ernährung berichten. Professor Christian Jung vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung widmet sich dem Thema „Genome-Editing bei Nutzpflanzen“. Er wird in seinem Vortrag wissenschaftliche und rechtliche Aspekte dieser molekularbiologischen Methode, mit der DNA-Bausteine gezielt umgeschrieben werden können, erörtern.

Am Nachmittag präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Ergebnisse aus den vier Bereichen „Ökonomie“, „Tier“, „Pflanze“ sowie „Ernährung“. So werden unter anderem neue Ergebnisse zum Thema Tierwohl vorgestellt. Zudem gibt es einen Überblick über Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen in der Tierhaltung und Strategien für den Umgang mit dem giftigen Jakobs-Kreuzkraut. Die Speicherung von Fett ist eines der Ernährungsthemen.

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