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Dr. Christian Schadendorf ist neuer Leiter der Forstabteilung der Kammer in Bad Segeberg

Leitet seit Anfang des Jahres die Forstabteilung der Kammer in Bad Segeberg: Dr. Christian Schadendorf. Foto: Jörg Hittenbeck

09. Januar 2018 | Von: Isa-Maria Kuhn, Landwirtschaftskammer
Geboren 1959 in Hamburg, ist Dr. Christian Schadendorf im Kreis Pinneberg aufgewachsen. Er studierte Forst- und Wirtschaftswissenschaften in Freiburg, Vancouver und Wien.

Dr. Schadendorf war im Anschluss Referendar der Landesforsten Schleswig-Holstein und absolvierte 1990 das Staatsexamen zum Forst-Assessor. Bis 1992 war er Referent für Jagd und Holzvermarktung beim Land. Anschließend zog es ihn unter anderem 20 Jahre lang als Geschäftsführer der nordamerikanischen Firmen der Hofkammer des Hauses Württemberg mit Privatforstbetrieb (56.600 ha) in die kanadischen Rocky Mountains. Seit 2012 arbeitete Dr. Schadendorf selbstständig als internationaler Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Beratung und Vermittlung von Wald-Investments und Forstbetrieben in Kanada, USA, Schottland und Finnland.

Bei einem derartigen Kosmopoliten stellt sich die Frage, warum er in seine Heimat zurückgekehrt ist, um zum Jahresbeginn in den Dienst der Landwirtschaftskammer einzutreten? „Mit zunehmendem Alter ziehen die Wurzeln stärker. Die größte Abenteuerlust ist erstmal gestillt. Wildnis, Einsamkeit und wilder Westen waren wunderbar und ein tolles Erlebnis; nun besteht aber auch wieder der Wunsch nach mehr Geselligkeit, Zivilisation und Kultur,“ so der neue Leiter der Forstabteilung in Bad Segeberg in seiner ersten Arbeitswoche freimütig. Mit seiner Rückkehr nach Norddeutschland könne er sich weiter seiner Passion für den Privatwald widmen und seinem Bedürfnis nachgehen, den Kreis seiner forstlichen Anfängen in Schleswig-Holstein zu schließen. Und hierzulande gibt es einiges zu tun: Über 65 % des Waldes wird in Schleswig-Holstein von Privatleuten oder Kommunen bewirtschaftet. Hier ist die Kammer beratend und betreuend tätig und führt in der Lehranstalt für Forstwirtschaft die Aus- und Weiterbildung durch. Unser Bundesland ist immer noch das waldärmste, reich ist es hingegen an Kleinwaldbesitzern, Bewirtschaftungsformen und Tier und Pflanzenarten. Reich ist auch die Forstabteilung an Aufgaben: Zur klassischen Beratung sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Geschäftsfelder wie Waldpädagogik, Ökokonten und Ruheforsten hinzugekommen.

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