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Boden vor Hitze schützen: Tipps für Hobbygärtner

Während der Sommermonate müssen die Pflanzen im Garten ausreichend mit Wasserversorgt werden. Foto: AdobeStock

28. Juni 2019 | Von: pm
Im Hochsommer ist regelmäßiges Gießen Pflicht – ob auf dem Balkon oder im Gemüsebeet. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) zeigt, wie man sich mit ein paar Tricks die Arbeit erleichtern und obendrein den Wasserverbrauch möglichst geringhalten kann.

Neben dem Tipp, früh morgens oder am späten Abend zu gießen, trägt auch eine dichte Pflanzdecke dazu bei, die Verdunstungsverluste möglichst gering zu halten. Im Staudenbeet ist eine lückenlose Bepflanzung meist ohnehin das Ziel. Im Gemüsebeet hilft eine Mulchschicht, die gleichzeitig vielen Unkräutern das Leben schwer macht. Auf abgeernteten Flächen trägt eine Gründüngung gleich in mehrfacher Hinsicht zur Bodengesundheit bei.

Rasen nicht zu kurz mähen


Rasen besser weniger häufig, dafür aber intensiv wässern. Auf diese Weise ist der Boden gut durchfeuchtet und in den Trockenphasen werden die Gräser angeregt, tief einzuwurzeln – dadurch können sie auf ein größeres Erdvolumen als Wasserspeicher zugreifen. Ausnahme: frisch gesäter Rasen. Außerdem sollte der Rasen im Sommer nicht zu kurz gemäht werden. Bei anhaltender Trockenheit ist eine Schnitthöhe von fünf Zentimetern empfehlenswert.

Für Profis: Der Bewässerungscomputer


Wenn es mehr sein soll, als der klassische Gartenschlauch oder Gießstab, kann sich die Investition in computergesteuerte Bewässerungssysteme lohnen. Eine Tropfbewässerung kommt sowohl für Beete als auch für Kübelpflanzen in Frage. Größere Flächen werden dabei per Tropfrohr oder -schlauch bewässert, während Systeme für Töpfe meist aus einem Hauptschlauch mit diversen Abzweigen bestehen. Für Rasenflächen steht eine ganze Reihe von Regnern zur Auswahl. Steuern lassen sie sich bequem per Bewässerungscomputer – in der Anschaffung zwar teurer, dafür erleichtern sie aber die Arbeit und sparen Wasser: Bodenfeuchtemesser ermitteln den Wasserbedarf, Konturenregner sorgen dafür, dass nur die wirklich notwendigen Flächen beregnet werden, und dank einer elektronischen Zeitschaltuhr können gezielt die kühlen Nachtstunden für die Bewässerung genutzt werden. Denn: Der effizienteste Gießzeitpunkt ist um vier Uhr nachts.

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