Aktuelles

Einschätzungen zur Zuckerrübenernte in Schleswig-Holstein

Zuckerrüben, Rübenernte

Man spricht in diesem Jahr vom klassischen "Rosineneffekt" bei den Zuckerrüben: sie sind im Durchschnitt kleiner, haben aber einen höheren Zuckergehalt im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt. Foto: Landwirtschaftskammer

17. Oktober 2018 | Von: wem
Die Zuckerrübenernte begann in Schleswig-Holstein Mitte September mit der Lieferung von ersten Rübenmengen an Biogasanlagen. "Die Trockenheit im Sommer habe deutliche „Spuren hinterlassen“, so Stefan Büsching, Geschäftsführer vom Rübenanbauer- und Aktionärsverband Nord und Zuckerrübenanbauerverband Schleswig-Holstein.

Die Früchte seien im Durchschnitt kleiner, hätten aber einen höheren Zuckergehalt im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt: „Das ist der klassische Rosineneffekt“, so der Rübenexperte. Die Situation ist regional sehr unterschiedlich. Die Rübenerträge schwanken weiterhin sehr stark. Im Norden und im Westen pendeln sie zwischen 85 t/ha und 70 t/ha, während aktuell im Naturraum Lauenburg nur rund 50 bis 60 Tonnen Rüben je Hektar geerntet werden. Allerdings liegt der Zuckergehalt im Durchschnitt der bisherigen Lieferungen in Lauenburg bei rund 20 % Zuckergehalt und in den beiden anderen Regionen zwischen 17 und 18 % Zuckergehalt.

Fazit: „Die Lage ist durchaus als ernst zu bezeichnen, da die bisherigen Erträge hinter dem langjährigen Durchschnitt zurückbleiben hohe Erträge sind allerdings notwendig um die gesunkenen Rübenpreise zumindest teilweise zu kompensieren“, sagte Stefan Büsching. Dennoch müsse bis zur endgültigen Bewertung der Zuckerrübenernte auf die Auswertung der gesamten Erträge nach Kampagnenende im Januar 2019 gewartet werden.

Der Zuckerrübenanbauerverband Schleswig-Holstein vertritt die wirtschaftlichen Interessen von rund 400 Rübenanbauenden Aktionären, die u. a. an der Westküste auf dem Geestrücken, in Lauenburg und in Ostholstein Zuckerrüben anbauen.

< Zurück


Presse

Ansprechpartner

Daniela Rixen

Pressesprecherin
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-110
Fax 04331/9453-119
drixen@lksh.de
Fachgebiete: Leitung der Pressestelle, Fachredaktion Bauernblatt, Öffentlichkeitsarbeit, Internet, Pressesprecherin

Isa-Maria Kuhn

Pressesprecherin
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331-9453-111
Fax 04331-9453-119
ikuhn@lksh.de
Fachgebiete: Bauernblattfachredaktion in den Bereichen Tierhaltung, Tierzucht, Wald & Jagd, Öffentlichkeitsarbeit, Norla, Pressesprecherin


Navigation

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit