Aktuelles zum Knickschutz

Knickpflege, aber richtig!

Jedes Jahr aufs Neue startet im Oktober die Knickpflegesaison, und doch herrscht immer wieder Unsicherheit, was erlaubt ist und was unterlassen werden sollte. Um so wichtiger ist es, sich vor Beginn der Pflegemaßnahmen mit den aktuellen Vorgaben, insbesondere mit denen des Landesnaturschutzgesetzes zu befassen, um ordnungsrechtliche und cross-compliance-relevante Verstöße zu vermeiden.

Pflegezeiträume genau einhalten

  • alle zehn bis 15 Jahre: vom 1. Oktober bis zum letzten Tag im Februar des Folgejahres

Das Knicken in einem kürzeren zeitlichen Abstand von unter zehn Jahren ist nicht erlaubt.

Pflege von Knickwall und Schutzstreifen

  • Mulchen und Mahd von Krautvegetation: 15. November bis zum letzten Tag im Februar des Folgejahres
  • Grubbern des Schutzstreifens: alle drei Jahre erlaubt

Seitlicher Rückschnitt (Aufputzen), max. alle drei Jahre

  • Nutzarbeit zur Pflege angrenzender Pflegen: möglichst nur vom 1. Januar bis Ende Februar aus Artenschutzgründen
  • Außerhalb dieses Zeitraumes sind Artneschutzbelange zu beachten.

Überhälter

  • Bäume mit einem Stammumfang von  maximal zwei  Metern in ein Meter Höhe dürfen noch gefällt werden, bei Abstandeinhaltung von 40 bis 60 m zwischen verbliebenen Überhältern.
  • Das Kronenvolumen darf nicht um mehr als 20 % reduziert werden
  • Das Fällen ist nur innerhalb der Knickzeit erlaubt

Ausführliche Informationen finden Sie in den Durchführungsbestimmungen zum Knickschutz.

Die Mitarbeiter der Fachabteilung stehen gerne beratend zur Seite.

Ansprechpartner

  • Kerstin Ebke

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-346
    Fax +49 4331 9453-349
    kebke@lksh.de

    Naturschutz, Ländliche Entwicklung, Mediation

  • Dr. Lars Biernat

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-340
    Fax +49 4331 9453-349
    lbiernat@lksh.de

    Fachbereichsleitung Umwelt: Grundwasserschutzberatung und Bodenschutz, Umwelt- und Naturschutz, Knickpflege