Ökologischer Landbau in Schleswig-Holstein

Schwerpunkte des Biolandbaus in Schleswig-Holstein sind der Marktfruchtbau mit allen Getreidesorten und der Feldgemüsebau, der vor allem an der Westküste vom Küstenklima und den Marschböden profitiert. Außerdem werden Biomilch und  Biofleisch auf Grünland und mit Futtergetreide von Biobetrieben in Schleswig-Holstein erzeugt.

Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein bietet Biobetrieben Beratung und Unterstützung an. Durch ein umfängliches Versuchswesen im Bereich Getreide sowie Kartoffeln, Körnerleguminosen und Mais werden regionale, neue Erkenntnisse gewonnen und der Praxis zur Verfügung gestellt. Versuche finden sowohl auf Versuchsstandorten der Landwirtschaftskammer als auch auf Praxisbetrieben statt. Ein neuer Bereich ist der geplante Versuch zu Fruchtfolgen in Zwischenfrüchten.

TOP-Thema: Umstellerberatung

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Ökoring und den Anbauverbänden Demeter, Bioland und Naturland kann die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ab diesem Jahr eine von der EU geförderte Betriebsberatung im Ökolandbau anbieten.

 

Ökoversuchsstandorte

Die Ökopflanzenbauversuche der Landwirtschaftskammer finden auf kammereigenen und Praxisbetrieben des ökologischen Landbaus statt.

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Ökogetreide

Im Ökologischen Landbau werden wie auf konventionellen Betrieben auch, Winter- und Sommergetreide angebaut.

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Ökoleguminosen

Leguminosen dienen im ökologischen Landbau vor allem der Nährstoffversorgung der Böden und werden dem Tierfutter als Eiweißquelle zugesetzt.

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Ökofutterbau

Im ökologischen Futterbau werden hauptsächlich Kleegras, Silagen aus Ganzpflanzenbeständen genutzt.

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Ökokartoffeln

Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein führt auf dem Versuchsbetrieb der Universität Kiel Sortenversuche durch.

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Ökogemüsebau

Wachsende Bedeutung hat der Ökologische Gemüsebau auf dem Freiland und Unterglas. Hauptabnehmer sind Verarbeiter und Handel.

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Ökosilomais

Silomais hat in ökologisch wirtschaftenden Betrieben als energiereiches Futtermittel sehr an Bedeutung gewonnen.

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Ansprechpartner

Gerd-Ullrich Krug

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-324
Fax 04331/9453-309
gkrug@lksh.de
Fachgebiete: Ökologischer Marktfruchtbau, Kartoffeln

Björn Ortmanns

Grüner Kamp 15 - 17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-327
Fax 04331/9453-309
bortmanns@lksh.de
Fachgebiete: Umstellungsberatung, Beratung von Bio-Betrieben

Robert Bode

Waldschlößchenstraße 47
25746 Heide
Tel. 0481/85094-53
Fax 0481/85094-49
rbode@lksh.de
Fachgebiete: Beratung Gemüsebau (Pflanzenschutz/Pflanzenbau), Ökologischer Gemüsebau, Qualitätskontrolle bei Obst und Gemüse

Fachartikel

05. August 2017 | Von: Gerd-Ullrich Krug, Landwirtschaftskammer
Ergebnisse der Landessortenversuche Ökowintergerste in Schleswig-Holstein: Gute Erträge und befriedigende Hektolitergewichte

Der Anbau von Ökowintergerste hat auf den Betrieben in den vergangenen Jahren immer mehr an Interesse gewonnen. Die Nachfrage nach Ökofuttermitteln durch mehr tierhaltende Betriebe sowie sich in der Umstellung befindende, und...

21. Januar 2017 | Von: Gert Tiedemann, Landwirtschaftskammer
Landessortenversuch Kartoffeln für den ökologischen Landbau; Frühe Ertragsbildung und Geschmack entscheidend

Der Erfolg des Anbaus von Kartoffelsorten für den ökologischen Landbau wird immer stark durch die Witterung beeinflusst. Zum einen müssen die Sorten früh Erträge realisieren, ohne durch Kraut- und Knollenfäule infiziert zu...

21. Januar 2017 | Von: Gerd-Ullrich Krug, Landwirtschaftskammer
Landessortenversuche Ökoleguminosen; Befriedigende bis gute Erträge und Qualitäten

Der Anbau von Körnerleguminosen in der Fruchtfolge hat im ökologischen Landbau als eine weitere Stickstoffquelle einen hohen Stellenwert. Neben Kleegras sind auch Körnerleguminosen in der Lage, Stickstoff aus der Luft zu binden....

10. September 2016 | Von: Gerd-Ullrich Krug, Landwirtschaftskammer
Landessortenversuche Ökowinterroggen: Trotz Witterungskapriolen überzeugten die Erträge

Der Anbau von Winterroggen spielt im ökologischen Landbau eine wichtige Rolle. Besonders auf den schwächeren Standorten wird er bevorzugt in den Fruchtfolgen angebaut.

10. September 2016 | Von: Gerd-Ullrich Krug, Landwirtschaftskammer
Landessortenversuche Ökotriticale: Meist gute Erträge, schwächere Hektolitergewichte

Die aus Roggen und Weizen gezüchtete Getreideart findet fast zu 100 % in der Tierernährung seine Verwendung. Aber auch eine Verwendung als Backgetreide wäre problemlos möglich, erfolgt aber nur in geringem Umfang.


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