Wöchentliche, regionale Prognosen für die Ertrags- und Qualitätsentwicklung der Grünlandbestände unterstützen die Betriebe darin, den bestmöglichen Frühjahrsschnittzeitpunkt zu finden.

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Futter für Nutztiere und Substrat für die Biogaserzeugung zu konservieren heißt in erster Linie, Menge und Qualität der geernteten oder zugekauften Biomasse soweit wie möglich zu bewahren.

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Das neue, fachübergreifende Konzept der Grünlandberatung der Landwirtschaftskammer legt einen stärkeren Fokus auf optimal an die Standorte angepasste Bewirtschaftungsintensitäten.

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Die Operationelle Gruppe aus Landwirten und Institutionen entwickelt innovative, nachhaltige Bewirtschaftungsstrategien für einen optimierten Nährstoffeinsatz im Grünland. Dabei werden aus den Erkenntnissen aus der Praxis und den Versuchsstationen der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein neuartige Empfehlungen für Grünlandbetriebe abgeleitet. mehr

Grünland-Ackerfutterbau

Auf ca. 329.200 ha Dauergründland wächst Futter für Rinder, Pferde und Schafe sowie Rohstoffe für Biogasanlagen. Dazu kommen 34.400 ha Ackergras. Zur Grundfutterversorgung von Wiederkäuern und Pferden ist Grünland unverzichtbar. Grünlandflächen findet man in allen schleswig-holsteinischen Naturräumen, typische Grünlandregionen sind die Hohe Geest und Vorgeest, die Eider-Treene-Sorge-Niederung, Eiderstedt und die Wilstermarsch.

Die jeweiligen Standorte haben großen Einfluss auf die Artenzusammensetzung und Leistung der Grünlandnarbe. Gleiches gilt für die Art und Intensität der Bewirtschaftung. Sowohl Schnittnutzung als auch Mähweide- und Weidenutzung sind üblich, wobei der Grad der Bewirtschaftung von mehr oder weniger intensiv über extensiv bis hin zum Naturschutzgrünland reicht. Gegenwärtig ist der Druck auf das Grünland durch die hohe Flächenkonkurrenz bereits hoch und das Ende der Milchquote lässt einen Anstieg der Milchviehhaltung in Norddeutschland erwarten. Gleichzeitig sind die Problematik der Nitrateinträge in Gewässer, der Erhalt der Biodiversität in der Landwirtschaft und der landwirtschaftliche Beitrag zur Minimierung von Klimaveränderungen sowie zukünftig deren Auswirkungen zu meistern.

Das Grünland-Team der Landwirtschaftskammer arbeitet aus diesem Grund an Strategien für eine nachhaltige Intensivierung des Wirtschaftsgrünlandes, d. h. für differenzierte, standortangepasste Bestandesführung, Düngung, Pflege und Nutzung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Nährstoffmanagement, der Narbenverbesserung, den Niederungs- und Moorstandorten, den Arten-Sorten-Mischungen und den Futterleguminosen als heimische Eiweißquelle. Die Futterqualität und nicht zuletzt der Erhalt wertvoller Pflanzen- und Tierbestände (Biodiversität, Vertragsnaturschutz) sind weitere wichtige Themen.

Landwirtschaft - Pflanze - Grünland und Ackerfutterbau

Die Leistungsfähigkeit der Grünlandflächen hängt in erster Linie von den Pflanzenbeständen ab.
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Landwirtschaft - Pflanze - Grünland und Ackerfutterbau

Ackergras wird in Schleswig-Holstein zumeist als Grundfutter für Rinder sowie Substrat für Biogasanlagen erzeugt.mehr

Die Weideplattform ist eine Kommunikationseinrichtung zwischen EIP-Projekt und den Milchvieh-Futterbaubetrieben. mehr

Fachartikel-Übersicht

24. Juni 2017 | Von: Martin Komainda& Johannes Thaysen, Landwirtschaftskammer; Dörte Nibbe, VRS-NF
Grünlandbewirtschaftung in Schleswig-Holstein, Teil 5; Milcherzeugung auf Pellworm

Die Verbraucheranforderungen für Milcherzeugung mit Weidegang sind weitgehend erfüllt: Charakteristisch für die Insel Pellworm ist die Harmonie zwischen Tourismus und ländlicher Idylle. Im Vergleich zu anderen Nordfriesischen...

10. Juni 2017 | Von: Johannes Thaysen, Landwirtschaftskammer
Grünlandbewirtschaftung in Schleswig-Holstein, Teil 4; Phasen der Gärung und das Phänomen „Gashaube“

Silagebereitung soll den Nährwert des konservierten Grundfutters weitestgehend erhalten. Milchsäurebakterien wandeln dabei unter Luftabschluss pflanzliche Kohlenhydrate in organische Säuren um. Sie senken dadurch den pH-Wert in...

29. April 2017 | Von: Lars Biernat, Landwirtschaftskammer
Grünlandbewirtschaftung in Schleswig-Holstein, Teil 2; DÜV-Auswirkungen für Futterbaubetriebe

Nach der Zustimmung des Bundesrates Ende März wird der Gesetzesentwurf zur neuen Düngeverordnung in absehbarer Zeit in das Bundesgesetzblatt übernommen und erlangt dann seine Gültigkeit. Insbesondere viehstarke beziehungsweise...

23. April 2016 | Von: Lars Biernat u. Malin Bockwoldt, Landwirtschaftskammer
Ausblick auf die neue Düngeverordnung, Teil 3: Grünlandbetriebe müssen umdenken

Grünlandbetriebe werden sich durch die Neufassung der Düngeverordnung (DüV) auf Änderungen einstellen müssen und sollten über mögliche Anpassungen nachdenken. Auf die Betriebe kommen nicht nur Neuerungen bezüglich des Einsatzes...

05. März 2016 | Von: Malin Hanne Bockwoldt, Landwirtschaftskammer
Vorstellung von 17 EIP_Projekten in Schleswig-Holstein, Teil 12: Optimiertes Nährstoffmanagement im Grünland

Dauergrünland bildet etwa ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Schleswig-Holstein. Hinzu kommen noch zirka 40.000 ha Ackergras. Grünland erfüllt vielfältige Funktionen.


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