Grünland-Ackerfutterbau

Zur Grundfutterversorgung von Wiederkäuern und Pferden ist Grünland unverzichtbar. Grünlandflächen findet man in allen schleswig-holsteinischen Naturräumen, typische Grünlandregionen sind die Hohe Geest und Vorgeest, die Eider-Treene-Sorge-Niederung, Eiderstedt und die Wilstermarsch.

Die jeweiligen Standorte haben großen Einfluss auf die Artenzusammensetzung und Leistung der Grünlandnarbe. Gleiches gilt für die Art und Intensität der Bewirtschaftung. Sowohl Schnittnutzung als auch Mähweide- und Weidenutzung sind üblich, wobei der Grad der Bewirtschaftung von mehr oder weniger intensiv über extensiv bis hin zum Naturschutzgrünland reicht. Gegenwärtig ist der Druck auf das Grünland durch die hohe Flächenkonkurrenz bereits hoch und das Ende der Milchquote lässt einen Anstieg der Milchviehhaltung in Norddeutschland erwarten. Gleichzeitig sind die Problematik der Nitrateinträge in Gewässer, der Erhalt der Biodiversität in der Landwirtschaft und der landwirtschaftliche Beitrag zur Minimierung von Klimaveränderungen sowie zukünftig deren Auswirkungen zu meistern.

Das Grünland-Team der Landwirtschaftskammer arbeitet aus diesem Grund an Strategien für eine nachhaltige Intensivierung des Wirtschaftsgrünlandes, d. h. für differenzierte, standortangepasste Bestandesführung, Düngung, Pflege und Nutzung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Nährstoffmanagement, der Narbenverbesserung, den Niederungs- und Moorstandorten, den Arten-Sorten-Mischungen und den Futterleguminosen als heimische Eiweißquelle. Die Futterqualität und nicht zuletzt der Erhalt wertvoller Pflanzen- und Tierbestände (Biodiversität, Vertragsnaturschutz) sind weitere wichtige Themen.

Dauergrünland

Die Leistungsfähigkeit der Grünlandflächen hängt in erster Linie von den Pflanzenbeständen ab.

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Ackergras

Ackergras wird in Schleswig-Holstein zumeist als Grundfutter für Rinder sowie Substrat für Biogasanlagen erzeugt.

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Web-App "Wann wächst das Gras?"

Die App erstellt eine Prognose für die Dauer bis zum Vegetationsbeginn mithilfe aktueller Wetterdaten.

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Weideplattform

Die Weideplattform ist eine Kommunikationseinrichtung zwischen EIP-Projekt und den Milchvieh-Futterbaubetrieb.

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Grünland 

Fachartikel-Übersicht

21. Juli 2018 | Von: Dr. Lars Biernat, Landwirtschaftskammer
Die Gülledüngung auf Grünland im Herbst ist wenig effizient; Landesdüngeverordnung verstärkt Regeln

Nach den rechtlichen Vorgaben hinsichtlich Sperrzeiten und Regelungen zur Herbstdüngung auf Ackerland soll es nun um den Grünlandbereich gehen. Hinweise und Empfehlungen zur Grünlanddüngung sind im folgenden Artikel dargestellt.

30. Juni 2018 | Von: Daniela Rixen, Dr. Martin Komainda, Landwirtschaftskammer
Kammer-Grünland- und Weidetag in Gribbohm: Technik, Wetter und sonstige Herausforderungen

Grünland hat eine große ökologische Bedeutung für Schleswig-Holstein, insbesondere für den Erhalt der Artenvielfalt, die Futterproduktion und den Naturschutz. Es stellt mit zirka 330.000 ha die größte landwirtschaftlich genutzte...

30. Juni 2018 | Von: Dr. Martin Komainda, Landwirtschaftskammer
Grünlandbewirtschaftung in Schleswig-Holstein, Teil 29: Narbenqualität im Grünland – worauf wetterbedingt achten?

Schweift der Blick nach links und rechts der Straße fällt auf: Die gemähten Flächen sind braun. Aktuell zeichnen sich extrem viele Flächen durch vertrocknete Narben nach der Ernte aus.

30. Juni 2018 | Von: Dr. Karin Jürgens, Prof. Onno Poppinga, Kasseler Inst. für Ländl. Entwicklung
Milchviehhaltung mit nur wenig Kraftfutter: Wirtschaftlichkeit verbessern

Das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung und die Universität Göttingen wollen zusammen mit der Praxis klären, wie über eine kraftfutterarme Milchviehhaltung die Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung gesichert werden kann...

09. Juni 2018 | Von: Dr. Martin Komainda, Landwirtschaftskammer
Grünlandbewirtschaftung in Schleswig-Holstein, Teil 28: Vorteile von Leguminosen im Bestand?

Ausgeweitete Sperrfristen für die Ausbringung von Düngemitteln hier, bundeseinheitliche N-Bedarfswerte dort. Ertragsabhängige standort- und kulturartenbezogene Obergrenzen,

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