ALT:Futterkonservierung Rüben

Rüben sind gut silierbar und ergeben eine gute Silagequalität mit höchsten Energiegehalten. Als nachteilig beim Rübeneinsatz in Biogasanlagen sind der Erdanhang und Steine in den Mieten auf der einen sowie eine mögliche Sickersaftbildung auf der anderen Seite zu nennen. Hier werden bereits praktikable Lösungen entwickelt, um z. B. ohne aufwändiges Nassreinigen der Rüben auszukommen. Das Ziel ist, die Rüben ganzjährig, möglichst verlustarm für die Anlagen zur Verfügung zu stellen. Hinsichtlich der Lagerung der Rüben sind verschiedene Konzepte von der Lagerung ganzer Rüben in Mieten über die Lagerung gehäckselter Rüben in Folienschläuchen bis hin zur Lagerung eines Rübenbreis in Erdbecken in der Praxis schon vorhanden.

Bei der Silierung vergären Rüben schnell und milchsäurebetont, allerdings mit einer hohen Alkoholbildung von bis zu 3 %. Die während der Silierung von Rüben entstehenden Sickersäfte sind sehr energiereich und müssen in die Biogasanlage eingespeist werden.

 

 

Ansprechpartner

Dr. Susanne Ohl

LVZ Futterkamp
24327 Blekendorf
Tel. 04381/9009-49
Fax 04381/9009-98
sohl@lksh.de
Fachgebiete: Grünland, Futterkonservierung, Futterqualität, Ökologischer Futterbau, Silage, Heu


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