Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

37. Woche vom 02.09. bis 08.09.2019 Tagespreise (keine Terminware) in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Getreide und Raps

  Spanne Schwerpunktpreis Preis in der Vorjahreswoche
Eliteweizen 150,00 - 163,00 155,70 208,30
Qualitätsweizen (A) 146,00 - 158,00 150,40 195,30
Brotweizen (B) 143,00 - 154,00 147,10 193,40
Mahl- und Brotroggen 125,00 - 134,50 130,30 183,40
Roggen and. Verw. 18,50 - 129,50 124,00 176,00
Braugerste 152,00 - 164,00 156,60 -
Futtergerste 128,00 - 138,00 131,90 192,70
Futterweizen 134,00 - 143,00 137,90 190,50
Qualitätshafer 149,00 - 163,00 153,90 181,50
Futterhafer 121,00 - 139,00 132,20 152,50
Triticale 134,00 - 145,00 138,50 182,90
Raps 360,00 - 369,00 364,90 364,50
Futtererbsen 185,00 - 198,00 190,00 199,00
Ackerbohnen 208,00 - 230,00 217,90 198,00

Ruhiger Getreidemarkt, festere Rapskurse

Erneute Preisabschläge bei dem überwiegenden Anteil des Getreides kann die Verkaufsbereitschaft der Landwirte derzeit nicht erhöhen. Es wird wenig Getreide verkauft. Das in der Ernte beim Landhandel abgelieferte Getreide wird zum größeren Teil eingelagert in der Hoffnung auf höhere Erzeugerpreise zu einem späteren Zeitungt als verkauft und abgerechnet. Die Nachfrage nach Getreide ist allerdings auch überschaubar. Die Mehlmühlen sind für die vorderen Termine gut eingedeckt und auch für den Export wird wenig Menge gebraucht. 

An der Matif in Paris liegt der Schlusskurs von Dienstagabend bei 383 €/t für Raps. Die Kursentwicklung ist von Woche zu Woche weiter aufwärts gerichtet. Und nicht nur die Börsennotierungen in Paris, sondern auch hierzulande steigen die Kurse an. Mit einem Erzeugerpreis von im Schwerpunkt knapp 365 EUR/t ist die Landwirtsseite bereit Raps zu verkaufen.  Die Ölmühlen sind weiterhin gut eingedeckt. Der soweit gute Rapsölkurs ist ausschlaggebend dafür, dass die Ölmühlen viel Rapsöl produzieren. Aufgrund des geringeren Ölgehaltes im Raps aus der diesjährigen Ernte fällt allerdings dementsprechend mehr Rapsschrot an. Dieses kann als Sofortware derzeit günstig erworben werden. Das gleiche gilt für kurze Kontraktlaufzeiten für Rapsschrot. Für Kontrakte über den Jahreswechsel hinaus fallen hingegen Aufschläge an.

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