Getreide und Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)
 

46. Woche vom 11.11. bis 17.11.2019 Tagespreise (keine Terminware) in Euro/Tonne ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Getreide und Raps

  Spanne Schwerpunktpreis Preis in der Vorjahreswoche
Eliteweizen 164,00 - 180,00 171,40 199,80
Qualitätsweizen (A) 162,00 - 175,00 169,70 191,60
Brotweizen (B) 157,00 - 170,00 165,80 188,50
Mahl- und Brotroggen 135,00 - 147,00 141,80 182,00
Roggen and. Verw. 131,00- 143,00 136,80 178,00
Braugerste 154,00 - 168,00 159,80 225,00
Futtergerste 137,00 - 156,00 148,90 191,80
Futterweizen 149,00 - 164,00 156,40 187,00
Qualitätshafer 154,00 - 168,00 160,50 189,00
Futterhafer 135,00 - 149,00 141,70 158,00
Triticale 140,00 - 153,00 145,30 180,00
Raps 363,00 - 382,00 370,30 366,50
Futtererbsen 180,00 - 198,00 185,70 220,00
Ackerbohnen 218,00 - 236,00 224,30 225,00

Getreide- und Rapsmarkt:

Die Aussaatbedingungen für Weizen sind nicht mehr optimal. Es wird aktuell davon berichtet, dass hierzulande etwa 15-25 % der Wintergetreideflächen bisher nicht bestellt worden sind. Dementsprechend wird die Bestellung ins Frühjahr verschoben und wahrscheinlich auf mehr Sommergetreide ausgewichen.

Die Getreidepreise entwickeln sich weiter fester. Dies gilt sowohl für Futter- als auch Brotgetreide. Die Nachfrage ist auf einem normalen Niveau. Es wird berichtet, dass auch qualitativ minderwertigere Ware in den Export geht. Sprich, die 12,5 % Proprotein werden nicht immer gefordert, sondern auch Weizen mit 11,5 – 12 % ist exportiert worden.

Hierzulande sind in dieser Berichtswoche Erzeugerpreis ifür Raps n der Spitze von über 380 €/t möglich. Als Grund wird die Attraktivität der Speiseölproduktion genannt. Das Ausmaß der Rapsimporte aus Australien wird im neuen Jahr eine größere Rolle spielen. Aktuelle Einschätzungen stützen den hiesigen Erzeugerpreis.                    

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