Mais

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Sortenempfehlungen

Die Ergebnisse der Landessortenversuche in Schleswig-Holstein zeigen auf, wie unterschiedlich die Maissorten in ihrer Leistungsfähigkeit sind. Von daher ist es bei der Vielfalt an Sorten besonders wichtig, für die jeweilige Nutzungsrichtung entsprechend ausgezeichnete Sorten zu finden. Die Landwirtschaftskammer bietet mit ihren Ergebnissen grundsätzliche Entscheidungshilfen an. Um den Sorten in der Empfehlung gerecht zu werden, wird neben einer ausgeglichenen mehrjährigen Leistung, ein besonderes Augenmerk auf die Merkmale Energieertrag und Stärkegehalt gelegt. Informationen zu Weiteren Energiepflanzen und Ökomaissorten.

Sortenpass Silomais

Ansprechpartner Sortenwahl

  • Dr. Elke Grimme

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-322
    Fax +49 4331 9453-309
    egrimme@lksh.de

    Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau

Düngung

Durch die Ausweitung der Maisanbaufläche in Schleswig-Holstein gewinnt auch die standortangepasste Düngung von Mais zunehmend an Bedeutung. Schwerpunktthemen der Maisdüngung sind:

Richtwerte für die Düngung: Standort- und ertragsangepasste Stickstoffdüngung (Link setzen!)

Optimaler Einsatz organischer Dünger

Maisdüngung nach neuer Düngeverordnung Link auf BB Artikel 31.3.2018 Biernat

direkt zur Düngung

Pflanzenschutz

Mit der Saatgutbeizung beim Mais werden pilzliche Auflaufkrankheiten erfasst. Besonders wichtig sind jedoch die Herbizidmaßnahmen. Diese müssen frühzeitig, spätestens im 2-4-Blattstadium erfolgen, da der Mais in der Jugendphase nur eine sehr geringe Konkurrenzkraft hat.
Bei den Schädlingen spielt im Maisanbau der Drahtwurm, besonders nach Umbruch von Grünland, eine wichtige Rolle. Derzeit steht kein zugelassenes Mittel gegen den Drahtwurm zur Verfügung. Der Maiszünsler, ein Schmetterling, wurde erstmals im Jahr 2010 in Schleswig-Holstein festgestellt. Insektizideinsätze sind in Schleswig-Holstein bisher nicht notwendig aufgrund des geringen und lokalen Befalls. Ackerbauliche Maßnahmen wie Stoppelzerkleinerung und Pflügen sind jedoch anzuraten, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.

Neben Blattkrankheiten wie Turcicum-Blattdürre (Exserohilum turcicum/Setosphaeria turcicum und Kabatiella zeae spielen insbesondere Fusariumarten eine wichtige Rolle. Die Zerkleinerung der Maisstoppeln und die Förderung der Rotte durch eine Einarbeitung in den Boden sind wichtige phytosanitäre Maßnahmen. In einzelnen Jahren kann auch der Maisbeulenbrand (Ustilago maydis) von Bedeutung sein.


Folgende Pflanzenschutzmittel können eingesetzt werden. Die Tabellen ersetzen jedoch nicht die genaue Beachtung der jeweiligen Gebrauchsanleitung:

Bestandesführung und Anbautechnik

Ansprechpartner Bestandesführung und Anbautechnik

  • Dr. Elke Grimme

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-322
    Fax +49 4331 9453-309
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    Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau