Silomais-Versuchsstandorte sind ausgeschildert

Die Frage ob die Maisfeldtage in diesem Jahr durchgeführt werden, ist noch offen. Auch wenn es immer mehr Lockerungen für die vorherrschenden Corona-Beschränkungen gibt, sind zufriedenstellende Antworten zur Durchführung, Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Verantwortlichkeit derzeit noch nicht gegeben. Um schon jetzt eine Möglichkeit zu Sorteninformationen zu Silomais zu bieten, hat die Landwirtschaftskammer die Versuchsstandorte mit Sortendemos und ausreichend breitem Besuchergang ausgeschildert:

Auf dem Versuchsstandort Schwesing(NF) ist das frühe Maissortiment (S 200 bis S 220) des diesjährigen Landessortenversuchs ausgeschildert. Die Sortendemo liegt direkt neben dem Flughafen Husum. Wegbeschreibung: Von der B 201 (Schleswig-Husum) kommend in Richtung B 200 fahren, diese Verbindungsstraße heißt Am Flugplatz. Am Flughafen vorbeifahren, die nächste Straße rechts abbiegen (Engelsburger Weg, 25813 Husum-Schwesing). Die Koordinaten lauten: Breite: 54° 30’ 37,40‘‘ N, Länge: 9° 7’ 24,37‘‘ E.

Auf dem Krumstedter Versuchsstandort (HEI) befindet sich das mittelfrühe Maissortiment (S 230 – S 250) der diesjährigen Landessortenversuche. Die Sortendemo liegt an der L 327 gegenüber der Farnewinkler Straße 19, 25704 Nindorf beim Parkplatz in Richtung Krumstedt. Die Koordinaten hierzu sind: Länge: 54° 4‘ 37,62 ‚‘ N, Breite: 9° 8‘ 59,64‘‘ E.

Zu beiden Versuchsstandorten ist der Eingang zum Versuchsfeld ausgeschildert.
Im Besuchergang der Sortendemo befindet sich eine wetterfeste Kiste, in der sich neben der „Sortenempfehlung für den Frühbezug Mais zur Aussaat 2021“ auch abgedruckte Lagepläne des jeweiligen Standortes befinden. Die Versuche befinden sich auf beiden Standorten direkt hinter der Sortendemo, ausgeschildert mit kleinen Etiketten links am Parzellenanfang. Zu einer Parzelle gehören vier Reihen Mais. In der Sortendemo dürfen Pflanzen entnommen und Kolben gepflückt werden. Weitere Informationen zu den diesjährig geprüften Silomaissorten in den Landessortenversuchen früh und mittelfrüh sind unter www. lksh.de – Landwirtschaft – Ackerkulturen – Mais – Sortenpass Landessortenversuche Silomais zu finden.

Die Sortendemos der Silomais-Versuchsstandorte Hemdingen (PI), Barkhorn (RD) und Wallsbüll (SL) der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein sind ebenfalls ausgeschildert. Sie können jederzeit besucht werden. Zusätzlich zu den bisherigen Standorten Schwesing (NF) und Krumstedt (HEI) bieten sich auch hier die Möglichkeiten, Sorteninformationen bis zur Maisernte zu bekommen. In den ausgeschilderten Sortendemos dürfen Pflanzen entnommen und Kolben gepflückt werden. Der Eingang zum Versuchsfeld ist am jeweiligen Versuchsstandort ausgeschildert. Im Besuchergang der jeweiligen Sortendemo befindet sich eine wetterfeste Kiste, in der sich neben der „Sortenempfehlung für den Frühbezug Mais zur Aussaat 2021“ auch abgedruckte Lagepläne des jeweiligen Standortes befinden. Die Versuche befinden sich auf jedem Standort direkt hinter der Sortendemo, ausgeschildert mit kleinen Etiketten links am Parzellenanfang. Zu einer Parzelle gehören vier Reihen Mais. Dort bitte keine Pflanzen oder Kolben entnehmen.

Hier können Sie sich die Lagepläne herunterladen:

Weitere Informationen:

Dr. Elke Grimme, Landwirtschaftskammer

Sortenempfehlungen

Die Ergebnisse der Landessortenversuche in Schleswig-Holstein zeigen auf, wie unterschiedlich die Maissorten in ihrer Leistungsfähigkeit sind. Von daher ist es bei der Vielfalt an Sorten besonders wichtig, für die jeweilige Nutzungsrichtung entsprechend ausgezeichnete Sorten zu finden. Die Landwirtschaftskammer bietet mit ihren Ergebnissen grundsätzliche Entscheidungshilfen an. Um den Sorten in der Empfehlung gerecht zu werden, wird neben einer ausgeglichenen mehrjährigen Leistung, ein besonderes Augenmerk auf die Merkmale Energieertrag und Stärkegehalt gelegt.

Ansprechpartner Sortenwahl

  • Dr. Elke Grimme

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

    Tel. +49 4331 9453-322
    Mobil
    Fax +49 4331 9453-309
    egrimme@lksh.de

    Mais, Reifeprüfung

Düngung

Durch die Ausweitung der Maisanbaufläche in Schleswig-Holstein gewinnt auch die standortangepasste Düngung von Mais zunehmend an Bedeutung. Schwerpunktthemen der Maisdüngung sind:

Richtwerte für die Düngung: Standort- und ertragsangepasste Stickstoffdüngung.

Pflanzenschutz

Mit der Saatgutbeizung beim Mais werden pilzliche Auflaufkrankheiten erfasst. Besonders wichtig sind jedoch die Herbizidmaßnahmen. Diese müssen frühzeitig, spätestens im 2-4-Blattstadium erfolgen, da der Mais in der Jugendphase nur eine sehr geringe Konkurrenzkraft hat.
Bei den Schädlingen spielt im Maisanbau der Drahtwurm, besonders nach Umbruch von Grünland, eine wichtige Rolle. Derzeit steht kein zugelassenes Mittel gegen den Drahtwurm zur Verfügung. Der Maiszünsler, ein Schmetterling, wurde erstmals im Jahr 2010 in Schleswig-Holstein festgestellt. Insektizideinsätze sind in Schleswig-Holstein bisher nicht notwendig aufgrund des geringen und lokalen Befalls. Ackerbauliche Maßnahmen wie Stoppelzerkleinerung und Pflügen sind jedoch anzuraten, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.

Neben Blattkrankheiten wie Turcicum-Blattdürre (Exserohilum turcicum/Setosphaeria turcicum und Kabatiella zeae spielen insbesondere Fusariumarten eine wichtige Rolle). Die Zerkleinerung der Maisstoppeln und die Förderung der Rotte durch eine Einarbeitung in den Boden sind wichtige phytosanitäre Maßnahmen. In einzelnen Jahren kann auch der Maisbeulenbrand (Ustilago maydis) von Bedeutung sein.

Folgende Pflanzenschutzmittel können eingesetzt werden (die Tabellen ersetzen jedoch nicht die genaue Beachtung der jeweiligen Gebrauchsanleitung):

Aktuelle Warndienste Region Ost und West

Hier gelangen Sie direkt zu den aktuellen Warndiensten für Ackerkulturen.

Bestandesführung und Anbautechnik

Ansprechpartner Bestandesführung und Anbautechnik

  • Dr. Elke Grimme

    Grüner Kamp 15-17
    24768 Rendsburg

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    Mais, Reifeprüfung