Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft informiert

Der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) ist mit seiner Zentrale von Berlin in seine neuen Räumlichkeiten nach Cottbus umgezogen. Die  Geschäftsstelle ist künftig die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Agroforstwirtschaft. Der 2019 in  Berlin gegründete DeFAF setzt sich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft in Form von Agro­forstsystemen ein. Immer heißere und  trockenere Sommer, starke Regenereignisse und Stürme setzten den Landwirtinnen und  Landwir­ten zu und stellten sie vor vielfälti­ge Herausforderungen, so der DeFAF. Eine Hinwendung zu nachhaltigen Landnutzungssystemen sei unabdingbar und rücke Erosionsschutz,   Humusaufbau und Wassermanagement in Verbindung mit klimafreundlichen Anbauweisen in den Fokus.  Die Anpflanzung von Baum- oder landwirtschaftlichen Nutzpflanzen oder mit  Nutztieren könne diesbezüglich eine sinnvolle Lösung sein. Der Verband sieht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Praxis und Entscheidungsträgern. Er berät aber nicht nur Landwirte, die auf Agroforstwirtschaft umstellen wollen, sondern setzt sich auch auf der politischen Ebene für eine zeitgemäße Agrarpolitik ein.

Kontakt zum DeFAF unter www.agroforst-info.de

Quelle: BauernZeitung