Verbundprojekt: Inno Pig

Prüfung verschiedener Haltungssysteme

Tierschutz und Tierwohl stehen zunehmend im Fokus von Politik und Gesellschaft. Eine wichtige Forderung an die Tierhaltung ist dabei die Bewegungsfreiheit der Schweine in allen Haltungsabschnitten. Während die Gruppenhaltung tragender Sauen seit 2013 EU-weit vorgeschrieben ist, überwiegt bei den laktierenden Sauen in Deutschland wie auch in anderen EU-Ländern die Aufstallung im Ferkelschutzkorb.

Im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp werden im Verbundprojekt "Inno-Pig" seit 2016 verschiedene Haltungssysteme (Gruppenhaltung ferkelführender Sauen, Bewegungsbuchten (ohne Fixierung) und konventionelle Einzelhaltung im Ferkelschutzkorb) in unterschiedlichen Ausführungen geprüft und miteinander verglichen. Weiterhin werden die Effekte der verschiedenen Abferkelsysteme in den nachfolgenden Produktionsstufen Ferkelaufzucht und Mast analysiert. Hierbei wird zusätzlich unterschieden zwischen:

  • einphasiger „Aufzucht“ (Verbleib der Ferkel im Abferkelabteil bis zum Ende der Ferkelaufzucht)
  • einphasiger „Aufzucht und Mast“ („wean-to-finish“)
  • Standardverfahren: zweimaliges Umstallen der Tiere von der „Säugephase“ zur „Aufzucht“
    und weiter zur „Mast“

Die Bewertung der geprüften Verfahren orientiert sich an den Kriterien Tiergesundheit, Tierverhalten, Leistung und Wirtschaftlichkeit, was zugleich den interdisziplinären Ansatz des Verbundvorhabens dokumentiert.

Abschlussergebnisse:

Zentrale Ergebnisse des Projektes Innopig, Teil 1

Quelle: Bauernblatt Schleswig-Holstein vom 11. Mai 2019

Zentrale Ergebnisse des Projektes Innopig, Teil 2

Quelle: Bauernblatt Schleswig-Holstein vom 25. Mai 2019



Ansprechpartner

  • Sophie Diers

    LVZ Futterkamp
    24327 Blekendorf

    Tel. +49 4381 9009-20
    Mobil
    Fax +49 4381 9009-8
    sdiers@lksh.de

    Fachbereichsleiterin Schweinehaltung, Versuchswesen Schweinehaltung