Pflanzenschutzberatung Golfrasen

Golfrasen benötigen Pflanzenschutzmaßnahmen

Rasenflächen benötigen je nach Nutzungsart sehr unterschiedliche Pflege. Während auf Zierrasen Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln oftmals unnötig sind, ist deren Einsatz auf intensiver genutzten Sportrasenflächen stärker von Bedeutung. Golfplätze können ohne gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen in aller Regel keinen dauerhaften Spielbetrieb gewährleisten. Hier sind es vor allem Greens, die kurz geschnittenen Flächen im Bereich der Löcher, die intensiv gepflegt werden müssen. In Schleswig-Holstein existieren 62 Golfanlagen.

Verschiedene Pilzkrankheiten wie Dollarflecken, Schneeschimmel, Rotspitzigkeit und Mehltau können an Rasengräsern auftreten. Im Bereich der tierischen Schädlinge sind Wiesenschnakenlarven, Drahtwürmer und Engerlinge zu nennen, die die Rasenflächen durch Wurzelfraß schädigen.
Auch die Wühltätigkeit von Maulwürfen und Wühlmäusen kann erheblichen Schaden anrichten. Der Maulwurf unterliegt dem Artenschutz, darf aber mit sogenannten Vergrämungsmitteln vertrieben werden. 
Weiterhin können zweikeimblättrige Unkräuter wie Löwenzahn, Ampferarten und Gänseblümchen zum Problem werden. Einige Unkräuter lassen sich durch Vertikutieren und häufiges Mähen verdrängen, andere werden mit selektiv wirkenden Herbiziden bekämpft.

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