Bauleitplanung

In dem Bereich der Bauleitplanung weist die Landwirtschaftskammer in den Stellungnahmen auf mögliche Konfliktpotenziale zwischen Landwirtschaft und heranrückender Wohnbebauung hin, um den gesetzlich festgeschriebenen Bestands- und Entwicklungsschutz der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern (§ 5 BauNVO). Generell haben die Gemeinden in der Bauleitplanung die Planungshoheit. Sie sind jedoch verpflichtet, die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander gerecht abzuwägen. Hierbei sind neben den Anregungen und Einsprüchen der Bürger vor allem die Stellungnahmen der TÖB anzuhören und zu berücksichtigen.

In der Bauleitplanung unterscheidet man zwischen dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan.

Planungsebenen in der Bauleitplanung

  • Flächennutzungsplan
    mittel- und langfristig angedachte Planung der Gemeinde zur
  • Bebauungsplan
    setzt konkrete bauliche Nutzungen für ein Teilgebiet der Gemeinde fest

Auf der Ebene der F-Pläne wird in den Stellungnahmen der Landwirtschaftskammer auf landwirtschaftliche Betriebsstandorte und die bei intensiver Viehhaltung zur Anwendung kommenden VDI- Richtlinien hingewiesen. In den Stellungnahmen zu den B-Plänen werden detailliert die betroffenen Einzelbetriebe, die möglichen Konfliktpotenziale und die bei intensiver Viehhaltung einzuhaltenden Mindestabstände beschrieben. Eine wesentliche Unterstützung sind die Ortsvertrauensleute des Bauernverbandes als erste örtliche Ansprechpartner.


Landwirtschaft

Ansprechpartner

Thies Augustin

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-172
Fax 04331/9453-179
taugustin@lksh.de
Fachgebiete: Träger öffentlicher Belange (Stellungnahmen zu Bebauungsplänen, Landschaftsplänen, Flächennutzungsplänen, Bauleitplanung) (TÖB)


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