Herausforderungen der Fischerei

Herausforderungen der Fischerei

Die Fischerei auf Nord- und Ostsee befindet sich in der Diskussion um den Zustand der Fischbestände, Anforderungen an eine nachhaltige Fischerei, hohe Verbrauchererwartungen sowie hoher Betriebskosten. Die Erzeugerpreise sind nicht immer zufriedenstellend. Seit Jahren sinkt die Anzahl der Fischereifahrzeuge sowie der in der Fischerei tätigen Menschen.

Die Umsetzung der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU verlangt von den Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2020 die Festlegung der Fangquoten. Etliche Fischbestände in Nord- und Ostsee werden bereits nach diesen Vorgaben bewirtschaftet. Die Fangquoten einiger wichtiger Fischarten wurden aufgrund guter Bestandsentwicklungen angehoben. 2017 wird die Dorschquote um 56 % gekürzt.

Darüber hinaus wird von den Fischereien eine umfassende Dokumentation gefordert. Auch die Binnenfischerei ist mit vielen Vorschriften und Dokumentationsvorgaben konfrontiert. Zu nennen sind hier die Verordnung über die Verwendung nicht heimischer und gebietsfremder Arten in der Aquakultur, die Verordnung mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Bestandes des Europäischen Aals, die Fischseuchenverordnung und die Umsetzung der FFH-Richtlinie.

Die Betriebe der Binnenländischen Fischerei haben seit Jahren sinkende Fischerträge zu verzeichnen, auch bedingt durch Fraßschäden durch den Kormoran, Reiher, seeadler und Fischotter.


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