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Winterraps Frühkauf Saatgut

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Winterraps

Winterraps wird in Schleswig-Holstein auf rund 100.000 ha angebaut. Er hat einen hohen Vorfruchtwert und gilt als tragende Frucht in der Fruchtfolge, denn er unterbricht die Infektionsketten für die Getreidekrankheiten und hat einen sehr guten Vorfruchtwert für nachfolgendes Wintergetreide, hier insbesondere den Winterweizen.

Sorten

Die Landessortenversuche Raps (LSV) werden entsprechend dem Konzept der deutschlandweiten Anbaugebiete für die drei Naturräume Marsch, Geest und Östliches Hügelland durchgeführt. Da es durchaus Unterschiede in der Eignung einzelner Sorten für die Naturräume gibt, unterscheiden sich die Prüfungssortimente. Die Ergebnisse der LSV sind mehrjährig in den Sortenempfehlungen zusammengefasst.

Bei der Sortenwahl ist auf die Eignung für die Saatzeit zu achten. Neben den LSV werden daher Versuche zur Frühsaat- und Spätsaateignung der Sorten durchgeführt. Die aktuellen Empfehlungen sind den jeweiligen Fachartikeln zu entnehmen.

Ergebnisse 2017 - Landessortenversuche

Ergebnisse 2016 - Landessortenversuche

Ergebnisse 2015 - Landessortenversuche

Ergebnisse 2014 - Landessortenversuche

Ergebnisse 2013 - Landessortenversuche

Ergebnisse 2012 - Landessortenversuche

Ergebnisse - Frühsaaten

Ergebnisse - Spätsaaten

Ansprechpartner Sorten

Dr. Christoph Algermissen

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-334
Fax 04331/9453-339
calgermissen@lksh.de
Fachgebiete: Raps, Ölsaaten, Körnerleguminosen

Pflanzenschutz

 

Im Winterraps haben verschiedene Schaderreger eine große Bedeutung. Mit der Saatgutbeizung wurde bisher neben den Auflaufkrankheiten auch der Rapserdfloh erfasst. Aufgrund des zunächst zweijährigen Verbots der Neonicotinoide (Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam) stehen für die kommenden Aussaaten derzeit keine insektiziden Beizmittel zur Bekämpfung der Kleinen Kohlfliege und des Rapserdflohs zur Verfügung. Bei Spätsaaten ist eine zusätzliche Beizung gegen den Falschen Mehltau sinnvoll. Sehr wichtig ist eine effektive Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern, die mit den verfügbaren Herbiziden im Schwerpunkt bereits im Vorauflauf bzw. im Keimblattstadium der Unkräuter und Ungräser erfolgen muss. Mittlerweile stehen auch einige Herbizide für gezielte Behandlungen im Nachauflauf zur Verfügung.
Bei den Schädlingen ist im Herbst insbesondere der Rapserdfloh von Bedeutung. Im Frühjahr richten sich Insektizidbehandlungen gegen den Großen Rapsstängelrüssler (besonders im Südosten Schleswig-Holsteins), den Gefleckten Kohltriebrüssler, den Rapsglanzkäfer sowie den Kohlschotenrüssler und die Kohlschotenmücke. 
Wichtige Krankheiten im Winterraps sind Kohlhernie, Phoma lingam (Wurzelhalsfäule), Weißstängeligkeit und Verticillium. Gelegentlich können auch Botrytis und Cylindrosporium von Bedeutung sein.

Folgende Pflanzenschutzmittel können eingesetzt werden. Die Tabellen ersetzen jedoch nicht die genaue Beachtung der jeweiligen Gebrauchsanleitung:

Beizmittel

Fungizide/Wachstumsregler

Glyphosat

Herbizide

Insektizide

Molluskizide

Ansprechpartner Pflanzenschutz - Region Ost

Dr. Hans-Joachim Gleser

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-370
Fax 04331/9453-389
hjgleser@lksh.de
Fachgebiete: Leitung Fachbereich Pflanzenschutz, Grundsatzfragen im Bereich: pilzliche Schaderreger, Wachstumsregler im Ackerbau

Manja Landschreiber

Meesenring 9
23566 Lübeck
Tel. 0451-317020-25
Fax 0451-317020-29
mlandschreiber@lksh.de
Fachgebiete: Grundsatzfragen im Bereich: Ungräser und Unkräuter Ackerbau, Warndienst Ost und Pflanzenschutzberatung Ost

Inga Bewarder

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331-9453-377
Fax 04331-9453-389
ibewarder@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Henning Jonas

LVZ Futterkamp
Versuchsstation Futterkamp
24327 Blekendorf
Tel. 04381/9009-941
hjonas@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Anneke Karstens

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-374
Fax 04331/9453-389
akarstens@lksh.de
Fachgebiete: Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz in Schleswig-Holstein für Ackerbau, Versuchsstation Bovenau, Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Lilli Krützmann

Meesenring 9
23566 Lübeck
Tel. 0451-317020-25
Fax 0451-31702029
lkruetzmann@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Ansprechpartner Pflanzenschutz - Region West

Sönke Först

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-387 o. 0151-19106415
Fax 04331/9453-389
sfoerst@lksh.de
Fachgebiete: Grundsatzfragen im Bereich: tierische Schaderreger, Warndienst West und Pflanzenschutzberatung West

Ludger Lüders

Waldschlösschenstraße 47
25746 Heide
Tel. 0481-85094-54
Fax 0481-85094-49
llueders@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung, Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz in Schleswig-Holstein für Gemüsebau

Martina Popp

Theodor-Strom-Straße 2
25821 Bredstedt
Tel. 04671-9134-25
Fax 04671-9134-19
mpopp@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

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Bestandsführung und Anbautechnik

Die wesentlichen Maßnahmen der Anbautechnik sind im Anbautelegramm im zeitlichen Ablauf zusammengefast.Wichtig sind eine gute Fruchtfolgestellung, optimal nach der Vorfrucht Wintergerste, eine Bestellung unter günstigen Bedingungen, optimal nach Pflugfurche, eine standort- und Saatzeit angepasste Saatstärke und Sortenwahl, eine angepasste und optimierte Stickstoffdüngung und die Pflanzenschutzmaßnahmen.

Anbautelegramm und Anbaugebiete Winterraps

Ansprechpartner Bestandsführung & Anbautechnik

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Fachgebiete: Raps, Ölsaaten, Körnerleguminosen

Düngung

Zur Optimierung der N-Düngung des Winterrapses wurde in Zusammenarbeit und unter wissenschaftlicher Leitung und Federführung durch das Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der CA Universität Kiel das Frischmassemodell entwickelt. Über dieses Modell wird die N-Aufnahme des Rapses bei Vegetationsende im Herbst geschätzt und dann bei der N-Düngung im Frühjahr angerechnet.

Molybdaenduengung Winterraps

Frischmassemethode - Stickstoffaufnahme von Winterraps im Herbst

Ansprechpartner Düngung

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Fachgebiete: Raps, Ölsaaten, Körnerleguminosen

Fachartikel

05. August 2017 | Von: Manja Landschreiber, Landwirtschaftskammer
Herbizid-Maßnahmen im Winterraps 2017: Mitteleinsatz an das Unkrautspektrum anpassen

Das jeweilige Unkrautspektrum im Winterraps hängt eng mit der Anbauintensität und der Herbizidstrategie auf den Standorten zusammen. Intensiver Rapsanbau bedeutet gleichzeitig ein verstärktes Auftreten „rapsverwandter“ Unkräuter.

22. Juli 2017 | Von: Dr. Christoph Algermissen, Landwirtschaftskammer; Dr. Jana Peters; LFA M-V
Umgang mit Kohlhernie im Winterraps: Maßnahmen zur Vorsorge und Eindämmung

Bei der zurückliegenden Ernte 2016 hatten die enttäuschenden Rapserträge in Schleswig-Holstein viele Ursachen. Neben biotischen und abiotischen Schäden ausgelöst durch Pilzkrankheiten, Schädlinge und extreme Witterungsereignisse,...

15. Juli 2017 | Von: Ulrich Henne, LUB
Resistenzsituation bei Ackerfuchsschwanz hat sich verschärft; Welche Lösungsansätze im Pflanzenbau gibt es?

In diesem Jahr wird landesweit und großflächig der „Dammbruch“ beim Ackerfuchsschwanzbefall auf den Äckern sichtbar. Dieses Ausmaß ist früher eingetreten als erwartet. Es wäre falsch, allein die fehlerhafte Anwendung von Atlantis...

15. April 2017 | Von: Manja Landschreiber, Landwirtschaftskammer
Pflanzenschutzempfehlung für den Rapsanbau: Kohlschotenrüssler und Kohlschotenmücke in Schach halten

Kohlschotenrüssler und Kohlschotenmücke zählen zu den Blütenschädlingen und wurden in der Vergangenheit auch als solche bekämpft. Das heißt, die Fungizidmaßnahme gegen die Krankheit Weißstängeligkeit wurde häufig mit einem...

15. April 2017 | Von: Henning Jonas, Landwirtschaftskammer
Fungizidbehandlung in der Rapsvollblüte: Weißstängeligkeit bekämpfen

Taunasse Rapsbestände, die über den gesamten Tag nicht vollständig abtrocknen und eine schwülwarme Witterung zum Zeitpunkt der Vollblüte Anfang Mai – das sind die Bedingungen für eine ertragsrelevante Infektion des Winterrapses...


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