Informationen zu den Ergebnissen Getreide-Ganzpflanzensilage finden Sie durch Anklicken des gleichnamigen Karteireiters ...
Die Anbaufläche von Mais hat in den letzten Jahren in Schleswig-Holstein deutlich zugenommen. Im Jahr 2012 wurde auf ca. 181.000 ha Mais angebaut. Der Mais wird überwiegend gehäckselt einsiliert und in der Tierfütterung sowie über Biogasanlagen verwertet. Im südlichen Schleswig-Holstein wird auch in geringem Umfang Körnermais angebaut.
Die Ergebnisse der Landessortenversuche in Schleswig-Holstein zeigen auf, wie unterschiedlich die Maissorten in ihrer Leistungsfähigkeit sind. Von daher ist es bei der Vielfalt an Sorten besonders wichtig, für die jeweilige Nutzungsrichtung entsprechend ausgezeichnete Sorten zu finden. Die Landwirtschaftskammer bietet mit Ihren Ergebnissen grundsätzliche Entscheidungshilfen an. Um den Sorten in der Empfehlung gerecht zu werden, wird neben einer ausgeglichenen mehrjährigen Leistung, ein besonderes Augenmerk auf die Merkmale Energieertrag und Stärkegehalt gelegt. Informationen zu Energiepflanzen und Biogasmais gibt es hier und Ökomaissorten bitte hier klicken.
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-322
Fax 04331/9453-309
egrimme@lksh.de
Fachgebiete: Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau
Durch die Ausweitung der Maisanbaufläche in Schleswig-Holstein gewinnt auch die standortangepasste Düngung von Mais zunehmend an Bedeutung.
Schwerpunktthemen der Maisdüngung sind:
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-341
Fax 04331/9453-349
plausen@lksh.de
Fachgebiete: Düngeverordnung (DÜV), Mikronährstoffdüngung, Biogassubstrat, Düngungsversuche
Mit der Saatgutbeizung beim Mais werden pilzliche Auflaufkrankheiten erfasst. Besonders wichtig sind jedoch die Herbizidmaßnahmen. Diese müssen frühzeitig, spätestens im 2-4-Blattstadium erfolgen, da der Mais in der Jugendphase nur eine sehr geringe Konkurrenzkraft hat.
Bei den Schädlingen spielt im Maisanbau der Drahtwurm, besonders nach Umbruch von Grünland, eine wichtige Rolle. Derzeit steht kein zugelassenes Mittel gegen den Drahtwurm zur Verfügung. Der Maiszünsler, ein Schmetterling, wurde erstmals im Jahr 2010 in Schleswig-Holstein festgestellt. Insektizideinsätze sind in Schleswig-Holstein bisher nicht notwendig aufgrund des geringen und lokalen Befalls. Ackerbauliche Maßnahmen wie Stoppelzerkleinerung und Pflügen sind jedoch anzuraten, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.
Gegen Pilzkrankheiten sind zur Zeit keine Fungizide zugelassen. Neben Blattkrankheiten wie Helminthosporium turcicum und Kabatiella zeae spielen insbesondere Fusariumarten eine wichtige Rolle. Die Zerkleinerung der Maisstoppeln und die Förderung der Rotte durch eine Einarbeitung in den Boden sind wichtige phytosanitäre Maßnahmen. In einzelnen Jahren kann auch der Maisbeulenbrand (Ustilago maydis) von Bedeutung sein.
Folgende Pflanzenschutzmittel können eingesetzt werden. Die Tabellen ersetzen jedoch nicht die genaue Beachtung der jeweiligen Gebrauchsanleitung:
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 0160-90175063
ibewarder@lksh.de
Fachgebiete: Leitung der Versuchsstation Birkenmoor, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft
Futterkamp
24327 Blekendorf
Tel. 04381/900-9941
Fax 04381/900-969
dknoll@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft
Meesenring 9
23566 Lübeck
Tel. 0451-317020-25
Fax 0451-317020-29
mlandschreiber@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Leitung der Versuchstation Kastorf, Beratung, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Pflanzenschutz Raps
Waldschlößchenstraße 47
25746 Heide
Tel. 0481-85094-55
Fax 0481-85094-49
gpiening@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft. Leitung der Versuchsstation Barlt, Süderhastedt
Waldschlößchenstraße 47
25746 Heide
Tel. 0481-85094-52
Fax 0481-85094-49
bsahr@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, regionale Pflanzengesundheit, Mit Schwerpunkt: Kartoffelbau
Theodor-Strom-Straße 2
25821 Bredstedt
Tel. 04671-9134-25
Fax 04671-9134-19
mpopp@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, regionale Pflanzengesundheit
Die Ergebnisse der Reifeprüfung Silomais werden in der Entwicklung der Abreife mit voraussichtlich weiterem wöchentlichen Zuwachs dargestellt. Es werden drei Sorten geprüft, eine aus dem frühen und zwei aus dem mittelfrühen Sortiment.
Für die Reifeprüfung werden im Norden und Süden des Landes verschiedene Standorte beprobt. Den Prognosewert der kommenden Woche erhebt Maisprog für die einzelnen Sorten auf den verschiedenen Standorten.
Gemittelt wird der Wert als gelber Punkt in der jeweiligen Grafik aufgezeigt. In der Tabelle Wochendaten sind die letzten Reifeergebnisse im Überblick zusammengefasst.
In Schleswig-Holstein wird auf ca. 200.000 ha Maissilage für Rinder und als Substrat in der Biogaserzeugung erzeugt. Hinweise zur Schnittreife und Siliereignung der Bestände für verschiedene Verwertungsrichtungen, Siliertechniken und Siliermitteleinsatz sowie die Bewertung der Futterqualitäten sind Arbeits- und Beratungsschwerpunkte.
Siloanlagenplanung für Futterbau und Biogas werden angeboten. Bewertung von Futterqualitäten für die Rinderfütterung und als Biogassubstrat sind abrufbar.
Die Beratungsinhalte basieren auf langjährigen Erfahrungen, eigenen Versuchen im Labor Futterkonservierung in Futterkamp und durch überregionale Zusammenarbeit im Bundesarbeitskreis Futterkonservierung, in der DLG Kommission für die Gütezeichenvergabe für Siliermittel und im DLG-Ausschuss Futterkonservierung.
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-323
Fax 04331/9453-309
jthaysen@lksh.de
Fachgebiete: Grünland, Futterkonservierung, Futterqualität, Ökologischer Futterbau, Silage, Heu
Hier finden sich Informationen wie Mais in Schleswig-Holstein nach guter fachlicher Paxis angebaut wird.
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-322
Fax 04331/9453-309
egrimme@lksh.de
Fachgebiete: Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-322
Fax 04331/9453-309
egrimme@lksh.de
Fachgebiete: Mais, Reifeprüfung, Pflanzenbau