Winterweizen

Winterweizen

Mit rund 191.200 ha lag die diesjährige Weizenanbaufläche um 1 % über der des Vorjahres (2014:190.000 ha). Auch die Getreideanbaufläche insgesamt nahm 2015 mit 301.500 ha im Vergleich zum Vorjahr um 5 % zu. Der Winterweizen konnte vielerorts deutlich über 100 dt/ha geerntet werden. Im Durchschnitt lagen die Druschergebnisse bei 102 dt/ha. Sie verfehlten das Rekordergebnis des Vorjahres damit nur knapp (104 dt/ha 2014). Die Erntemenge für Winterweizen beträgt rund 2 Mio. t, das ist ein Minus von einem Prozent zum Vorjahr.

Sorten

Ergebnisse 2015

Ergebnisse 2014

Ergebnisse 2013

Ergebnisse 2012

Ergebnisse 2011

Ansprechpartner Sorten

Dr. Helge Stephan

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-330
Fax 04331/9453-309
hstephan@lksh.de
Fachgebiete: Marktfruchtbau, Getreide

Pflanzenschutz

Vor der Aussaat erfolgt in der Regel eine Beizung des Saatgutes mit dem Ziel, samenbürtige Pilzkrankheiten zu erfassen. Hierzu zählen z. B. Weizensteinbrand und Weizenflugbrand, Schneeschimmel und Fusarium-Arten und die Schwarzbeinigkeit. Die wichtigsten Ungräser sind der Windhalm und der Ackerfuchsschwanz. Bei pfluglosen Bestellverfahren spielen auch Trespenarten eine zunehmende Rolle.  Problematische Unkräuter sind Kamille, Vogelmiere, Ehrenpreis, Ackerstiefmütterchen sowie das Klettenlabkraut. Von den pilzlichen Blattkrankheiten sind vor allem die Septoria-Blattdürre, Echter Mehltau sowie Braunrost, Gelbrost und DTR-Blattdürre zu nennen. In einzelnen Jahren sind auch Ährenfusariosen von Bedeutung. Auch Schädlinge müssen beim Anbau von Winterweizen beachtet werden. Blattläuse können Ertragsverluste durch ihre Saugtätigkeit verursachen. Außerdem sind sie als Überträger von Viruskrankheiten wie dem Gelbverzwergungsvirus von Bedeutung. Weitere relevante Schädlinge sind die Sattelmücke sowie die Gelbe und die Orangerote Weizengallmücke und das Getreidehähnchen.

Zur Verhinderung von Lager ist die Anwendung von Wachstumsreglern eine sehr wichtige produktionstechnische Maßnahme.

Folgende Pflanzenschutzmittel können eingesetzt werden. Die Tabellen ersetzen jedoch nicht die genaue Beachtung der jeweiligen Gebrauchsanleitung:

Beizmittel

Fungizide

Glyphosat

Herbizide

Insektizide

Molluskizide

Wachstumsregler

Ansprechpartner Pflanzenschutz - Region Ost

Dr. Hans-Joachim Gleser

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-370
Fax 04331/9453-389
hjgleser@lksh.de
Fachgebiete: Leitung Fachbereich Pflanzenschutz, Grundsatzfragen im Bereich: pilzliche Schaderreger, Wachstumsregler im Ackerbau

Dr. Mathis Müller

Grüner Kamp 15-17
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Tel. 04331/9453-387 o. 0170-9373967
Fax 04331/9453-389
mmueller@lksh.de
Fachgebiete: Pflanzenschutzberatung, Grundsatzfragen im Bereich: tierische Schaderreger, Warndienst

Manja Landschreiber

Meesenring 9
23566 Lübeck
Tel. 0451-317020-25
Fax 0451-317020-29
mlandschreiber@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Leitung der Versuchstation Kastorf, Beratung, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Pflanzenschutz Raps

Henning Jonas

LVZ Futterkamp
Versuchsstation Futterkamp
24327 Blekendorf
Tel. 04381/9009-941
hjonas@lksh.de
Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Anneke Karstens

Grüner Kamp 15-17
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Tel. 04331/3398773
akarstens@lksh.de
Fachgebiete: Versuchsstation Bovenau, Versuchswesen

Asmus Klindt

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Fachgebiete: Versuchswesen, Leitung der Versuchsstation Bovenau, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Ansprechpartner Pflanzenschutz - Region West

Martina Popp

Theodor-Strom-Straße 2
25821 Bredstedt
Tel. 04671-9134-25
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Fachgebiete: Versuchswesen, Schaderregerüberwachung Landwirtschaft, Beratung

Dr. Wolfgang Pfeil

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Fachgebiete: Pflanzenschutzberatung, Warndienst, Grundsatzfragen im Bereich: Ungräser, Unkräuter Ackerbau

Ansprechpartner Pflanzenschutz - Region Ost

Dr. Hans-Joachim Gleser

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Bestandsführung und Anbautechnik

Anbauempfehlungen und Anbautechnik

Ansprechpartner Bestandsführung & Anbautechnik

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Ansprechpartner Düngung

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Fachartikel

26. September 2015 | Von: Manja Landschreiber, Landwirtschaftskammer - Jan Range, BBZ
Berufsschule übt sich in Praxis: Wie entstehen Pflanzenschutzempfehlungen?

Eigenständig Behandlungsempfehlungen im Pflanzenschutz festlegen, das war die Aufgabe, die die Schüler der Oberstufe des Berufsbildungszentrums (BBZ) Mölln auf dem Versuchsstandort der Landwirtschaftskammer in Kastorf erfüllen...

19. September 2015 | Von: Dr. Helge Stephan, Landwirtschaftskammer
Ergebnisse der Landessortenversuche Winterweizen 2015: Empfehlung der Winterweizensorten

Aus den Ergebnissen der Landessortenversuche werden jedes Jahr für die Naturräume Marsch und Östliches Hügelland spezifische Anbauempfehlungen für den Winterweizenanbau in Schleswig-Holstein abgeleitet.

12. September 2015 | Von: Dr. Helge Stephan, Landwirtschaftskammer
Ergebnisse der Landessortenversuche Winterweizen 2015: Überraschend gute Erträge

Die diesjährigen Erträge für den Winterweizen liegen auf hohem Niveau, was sich auch in den Landessortenversuchen der Landwirtschaftskammer für Winterweizen widerspiegelt.

23. August 2014 | Von: Dr. Helge Stephan, Landwirtschaftskammer
Ergebnisse der Landessortenversuche Winterweizen 2014: Gute Erträge mit schwankenden Qualitäten

Die diesjährigen Erträge für den Winterweizen liegen auf hohem Niveau, was sich auch in den Landessortenversuchen für Winterweizen widerspiegelt.

22. Februar 2014 | Von: Dr. Ulfried Obenauf, Landwirtschaftskammer
Empfehlungen zur Stickstoffdüngung zu Wintergetreide: Gut entwickelte Bestände zu Vegetationsbeginn

Bei der bevorstehenden Andüngung der Bestände zu Vegetationsbeginn wird es darauf ankommen, die differenzierte Entwicklung sowohl im Andüngungstermin als auch in der Höhe der Stickstoffdüngung zu Vegetationsbeginn zu...


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