Getreide, Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

42.Woche vom 16.10. bis 22.10.2017 

Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

169,00 - 177,00

173,00

164,00

Qualitätsweizen (A)

-

-

151,40

Brotweizen (B)

148,00 - 153,00

150,40

145,10

Mahl- und Brotroggen

137,00  - 150,00

144,20

126,10

Roggen and. Verw.

127,00 - 135,00

131,20

117,00

Braugerste

-

-

-

Futtergerste

138,00 - 146,00

142,60

124,60

Futterweizen

138,00 - 146,00

144,20

134,80

Qualitätshafer

142,00 - 160,00

153,50

148,60

Futterhafer

124,00 - 135,00

131,90

125,40

Triticale

134,00 - 141,00

138,90

133,30

Raps

354,00 - 359,00

355,40

364,10

Futtererbsen

 - 

214,00

187,50

Ackerbohnen

-

172,00

177,80

Preise treten auf der Stelle

In der letzten Woche zogen die Weizenpreise kurzfristig an, verloren diese Zugewinne aber wieder im Wochenverlauf. Die Erzeuger sind – wenn es die Witterung und Befahrbarkeit zulassen - mit Acker- und Bestellarbeiten beschäftigt. Die Vermarktung ist daher in den Hintergrund getreten. Vereinzelt werden einige Verkaufsgeschäfte getätigt, vielfach handelt es sich dabei um Ware, die beim Handel eingelagert worden ist. Die Mischfutterindustrie fragt weiter Getreide aller Art nach, hier werden die bisherigen Preise herausgestellt. Der Exporthandel zeigt sich weiter weniger an Weizen interessiert, denn trotz schwächeren Euros und auch höherer Preisforderungen aus Russland kommt derzeit kaum ein Exportgeschäft zustande. Gerste wird dagegen für den Export gesucht, es kommen aber aufgrund des begrenzten Angebotes kaum Geschäfte zustande. Roggen wird weiter gesucht, dabei wird neben dem Brotroggen auch Futterroggen stärker nachgefragt.

Raps

Die Ölmühlen zeigen sich weiter an Raps interessiert, obwohl sie eine gute Deckung für den vorderen Bedarf aufweisen. Die Erzeuger verkaufen derzeit aber kaum Ware, es besteht aufgrund des begrenzten  Aufkommens weiter Hoffnung auf eine Befestigung der Preise. An den Preisen hat sich gegenüber der Vorwoche kaum etwas geändert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Landwirtschaft

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24768 Rendsburg
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