Getreide, Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

17.Woche vom 24.04. bis 30.04.2017 

Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

172,00 - 181,00

178,60

-

Qualitätsweizen (A)

156,00 - 162,00

160,20

150,50

Brotweizen (B)

154,00 - 161,50

159,20

146,50

Mahl- und Brotroggen

131,00  - 142,00

139,90

128,00

Roggen and. Verw.

128,00 - 135,00

131,25

123,50

Braugerste

-

-

-

Futtergerste

137,00 - 145,00

142,30

128,50

Futterweizen

153,00 - 159,00

157,80

140,50

Qualitätshafer

139,00 - 152,00

149,30

153,50

Futterhafer

127,00  - 135,00

130,80

138,20

Triticale

142,00 - 147,00

145,10

132,50

Raps

386,00 - 392,00

391,10

353,50

Futtererbsen

 - 

-

-

Ackerbohnen

-

-

-

 

Ruhiger Getreidemarkt Auf den landwirtschaftlichen Betrieben standen in den letzten Tagen Feldarbeiten an und weniger die Vermarktung der noch vorhandenen Restbestände oder auch der heranwachsenden Ernte. Die Getreidebestände auf den Feldern zeigen einen guten Wachstumsstand. Vereinzelt werden noch Vorkontrakte abgeschlossen, die Preisgebote für Weizen ex Ernte bewegen sich im Bereich von 155 bis160 €/t. Es sind noch Restpartien an Weizen auf den Betrieben vorhanden, die in den letzten Tagen auch immer mal wieder gehandelt worden sind. Viele Erzeuger sehen kaum mehr Chancen auf eine Preiserholung und trennen sich von den Restmengen. Großenteils gehen die Weizenmengen in Richtung Mischfutterhersteller in Richtung Südoldenburg. Die geboten Preise liegen weiter über den Preisen des Exporthandels in Hamburg. Zuletzt wurde die Konkurrenzsituation von deutschem Weizen durch den stärkeren Euro verschlechtert. Der Handel geht aber weiter davon aus, dass in den kommenden Wochen bis an die neue Ernte heran noch Exportaufträge zustande kommen. Das betrifft einerseits den  Weizen und andererseits auch die Gerste. Hier wird ein Export in Richtung Saudi-Arabien erwartet. Gerste ist kaum mehr auf den landwirtschaftlichen Betrieben anzutreffen, es sollen aber noch einige Mengen auf Ebene des Erfassungshandels vorhanden sein.
Der Rapsmarkt bleibt weiterhin knapp versorgt. Die Absichten der kanadischen Canola-Farmer ihre Erzeugung um 8 bis 10 % zu steigern, steht eine mögliche Minderernte in Europa infolge der jüngsten Frostschäden entgegen. Die Rapskurse in Paris orientieren sich knapp unterhalb der 400 €/t Linie. Viel Preisspielraum nach oben wird durch die Konkurrenz der übrigen Ölsaaten bzw. pflanzliche Öle nicht zu erwarten sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Landwirtschaft

Ansprechpartner

Bernd Irps

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-221
Fax 04331/9453-209
birps@lksh.de
Fachgebiete: Sachverständigenwesen, Markt

Karsten Hoeck

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-222
Fax 04331/9453-209
khoeck@lksh.de
Fachgebiete: Buchführung, Testbetriebsnetz, Kalkulationsdaten, Markt


Navigation

Arbeitnehmerberatung