Getreide, Raps

Erzeugerpreise Getreide, Raps frei Lager, ab 2 t

Preisermittlung der Landwirtschaftskammer für Schleswig-Holstein
(wöchentliche Berichterstattung im VLK/Kammer-Programm und Marktinformationssystem)

12.Woche vom 20.03. bis 26.03.2017 

Tagespreise (keine Terminware) in EUR/t ohne MwSt.

Mehrwertsteuersatz ab 1. Januar 2007 für pauschalierende Landwirte: 10,7 % beim Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; 7% beim Einkauf von Betriebsmitteln landwirtschaftlicher Herkunft, sonst 19 %. 

Spanne

Schwerpunkt-
preis

Preis in der
Vorjahreswoche

Eliteweizen

175,00 - 186,00

185,00

-

Qualitätsweizen (A)

161,00 - 168,00

165,10

148,00

Brotweizen (B)

156,00 - 163,00

161,20

143,10

Mahl- und Brotroggen

129,00  - 140,00

137,40

127,80

Roggen and. Verw.

127,00 - 134,00

128,10

123,10

Braugerste

-

-

-

Futtergerste

137,00 - 143,00

140,50

128,90

Futterweizen

151,00 - 160,00

156,80

138,20

Qualitätshafer

138,00 - 153,00

149,90

153,60

Futterhafer

125,00  - 134,00

129,40

135,10

Triticale

138,00 - 147,00

142,30

133,10

Raps

396,00 - 405,00

401,10

344,20

Futtererbsen

 - 

-

-

Ackerbohnen

-

-

-

 

Die Preise für Weizen wurden in den letzten Tagen weiter zurückgenommen. Das betrifft nicht nur die alte sondern auch die bevorstehende Ernte. Die erhofften Weizenexporte in Richtung Saudi-Arabien sind scheinbar größtenteils an Deutschland vorbei gezogen. Damit hat sich die Nachfrage des Erfassungshandels beruhigt. Der Handel hatte sich in den letzten Wochen ausreichend mit Weizen versorgt. Derzeit zeigen sich aber wieder die Mischfutterhersteller an Weizen interessiert. Die Preisgebote sind teils höher als die Preisgebote, die sich aus dem Export ergeben. Hier macht sich unter anderem auch der festere Euro-Kurs bemerkbar. Futtergerste war zuletzt wieder gesucht worden, es sind in der Landwirtschaft so gut wie keine Mengen mehr verfügbar. Diese Mengen wurden für einen Export in Richtung Saudi-Arabien benötigt. Die Saatenstände auf den Feldern sehen bei Getreide vergleichsweise gut aus.

Raps Es werden nur noch sehr wenige Mengen an Raps gehandelt. In der Landwirtschaft sind immer noch kleinere Mengen vorhanden. Einige Ölmühlen sind noch an diesen Mengen interessiert, andere setzen schon stärker auf Importware aus Australien. Die Preisgebote haben sich bereits leicht reduziert, nicht zuletzt auch bedingt durch die schwächeren Rapskurse in Paris. Vorkontrakte werden bei den herabgesetzten Preisgeboten nicht mehr nachgefragt, es sollen bereits um die 30 % der Ernte 2017 mittels Vorkontrakt verkauft worden. Sein. Die Saatenstände auf den Feldern machen einen guten Eindruck. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Landwirtschaft

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