Pflanzengesundheitskontrolle

Pflanzengesundheitkontrolle

Seitdem grenzüberschreitender Handel mit Pflanzen und Produkten pflanzlichen Ursprungs betrieben wird, besteht das Problem der Verschleppung und Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten und –schädlingen.

Ziel der Pflanzengesundheit ist es daher, die Ein- und Verschleppung dieser sogenannten Quarantäneschaderreger wirksam zu verhindern. Dies geschieht, indem u.a. amtliche Inspektionen und Untersuchungen beim Import, Export und auch beim Handel innerhalb der EU (innergemeinschaftliches Verbringen) bereits am Ursprungs- oder Produktionsort durchgeführt werden.

Zertifikate wie Pflanzengesundheitszeugnisse (für Import/Export Drittländer) oder Pflanzenpässe (für Handel in der EU) bestätigen die Gesundheit der Pflanzen an ihrem Produktionsort. Auch Verpackungsholz als Träger von Waren unterliegt pflanzengesundheitlichen Anforderungen.

Importe werden zudem zusätzlich vom Pflanzenschutzdienst des Empfangslandes an seinen Grenzeinlassstellen auf Pflanzengesundheit und Begleitung gültiger Pflanzengesundheitszeugnisse kontrolliert.

Im privaten Reiseverkehr gelten besondere Bestimmungen.

Für Deutschland finden sich die gesetzlichen Bestimmungen zur Pflanzengesundheit in der Pflanzenbeschau-Verordnung, in der EU-Richtlinie 2000/29/EG sowie in den spezifischen EU-Entscheidungen.

Fachartikel-Übersicht

22. April 2017 | Von: Jens Matthey, Landwirtschaftskammer
Amtliche Pflanzengesundheitskontrolle der Landwirtschaftskammer; Vorsorge gegen Quarantäneschadorganismen

Zum Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer gehört auch die Amtliche Pflanzengesundheitskontrolle. Hierbei handelt es sich um eine hoheitliche Aufgabe nach dem Pflanzenschutzgesetz, die sich mit „Maßnahmen gegen die Ein-...


Amtliche Kontrollen

Jens Matthey

Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg
Tel. 04331/9453-390
Fax 04331/9453-399
jmatthey@lksh.de
Fachgebiete: Amtliche Kontrollen, Pflanzengesundheitskontrolle


Navigation

Landwirtschaft - Pflanze - Pflanzengesundheitkontrolle